Liechtenstein

DPL nominiert 3 Frauen und 13 Männer für die Landtagswahlen

Liechtensteiner Volksblatt - 27 min 38 sec fa
DPL nominiert 3 Frauen und 13 Männer für die LandtagswahlenVolksblattDPL nominiert 3 Frauen und 13 Männer für die Landtagswahlen Liechtenstein | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 21:00:00Mon, 30 Nov 2020 20:23:48

SCHAAN - Die Partei "Demokraten pro Liechtenstein" (DPL) hat ihre Kandidaten für die Landtagswahlen nominiert. Das teilte die Partei am Montag mit. 3 Frauen und 13 Männer sollen antreten. Die Nominationsveranstaltung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Auch Medien waren nicht zugelassen.

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"Die Unabhängigen" schicken fünf Landtagskandidaten ins Rennen

Liechtensteiner Volksblatt - 1 ora 27 min fa
"Die Unabhängigen" schicken fünf Landtagskandidaten ins RennenVolksblatt"Die Unabhängigen" schicken fünf Landtagskandidaten ins Rennen Liechtenstein | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 20:00:00Mon, 30 Nov 2020 20:36:43

SCHAANWALD - Die Partei "Die Unabhängigen" (DU) hat ihre Kandidaten für die Landtagswahlen 2021 nominiert. Die DU stellt sich im Oberland mit drei und im Unterland mit zwei Männern zur Wahl. Die amtierenden Abgeordneten, Jürgen Beck und DU-Chef Harry Quaderer, sind wie bereits angekündigt nicht mehr dabei.

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Nach massiver Kritik: Frankreich will Sicherheitsgesetz ändern

Liechtensteiner Volksblatt - 2 ore 55 min fa
Nach massiver Kritik: Frankreich will Sicherheitsgesetz ändernARCHIV - Ein Teilnehmer hält während eines Protests gegen das neue Sicherheitsgesetz ein Schild mit der Aufschrift «Land der Polizeirechte» in der Hand. Foto: Francois Mori/AP/dpaNach massiver Kritik: Frankreich will Sicherheitsgesetz ändern IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 18:32:00Mon, 30 Nov 2020 18:32:00

PARIS - Nach massivem Protest gegen das umstrittene Sicherheitsgesetz und Polizeigewalt ist die Regierungsmehrheit in Frankreich eingeknickt. Die Regierungsfraktionen im Unterhaus des Parlaments kündigten am Montag nach einer Krisensitzung im Élyséepalast in Paris an, dass sie einen besonders scharf kritisierten Artikel des Sicherheitsgesetzes neu formulieren wollen. Dieser Artikel soll die Veröffentlichung von Aufnahmen von Polizeieinsätzen einschränken. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte zuvor die Regierung ungewöhnlich scharf dazu aufgefordert, Vorschläge zu unterbreiten, um das Vertrauensverhältnis zwischen der Polizei und den Menschen im Land wiederherzustellen.

"Wir werden eine vollständige Neufassung von Artikel 24 vorschlagen", sagte Christophe Castaner, der Fraktionschef der Präsidentenpartei La République en Marche (LREM) in der Nationalversammlung, nach dem Treffen mit Macron. Dieser hatte übereinstimmenden Berichten zufolge zuvor Premierminister Jean Castex, den Innen- und Justizminister sowie die Fraktionsführer der Mehrheitsfraktionen im Élyséepalast empfangen. Eine Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Ex-Innenminister Castaner betonte nun, dass man das Unverständnis der Öffentlichkeit und der Journalisten bezüglich des Textes wahrnehme. Man wisse, dass noch immer Zweifel bestehen.

Am Wochenende gingen landesweit nach Behördenangaben mehr als 100 000 Menschen auf die Strasse - sie demonstrierten unter anderem gegen das Sicherheitsgesetz. Der Gesetzentwurf soll der Regierung zufolge eigentlich die Polizei besser schützen. Kritiker sehen jedoch die Pressefreiheit in Gefahr. Videos von aggressiven Polizeieinsätzen im Netz heizten die Debatte zusätzlich an. Aufnahmen einer Überwachungskamera, die zeigen, wie Polizisten brutal gegen einen Musikproduzenten vorgehen, und die aggressive Räumung eines Flüchtlingscamps hatten für Entrüstung gesorgt.

Die Nationalversammlung hatte dem Sicherheitsgesetz in der vergangenen Woche eigentlich bereits zugestimmt. Nun ist das Oberhaus des Parlaments, der Senat, an der Reihe, über den Text abzustimmen. Der umstrittene Artikel 24 des Gesetzes sieht vor, dass die Veröffentlichung von Bildern von Sicherheitsbeamten im Einsatz, die das Ziel verfolgt, die körperliche oder seelische Unversehrtheit der Polizistinnen oder Polizisten zu verletzen, mit bis zu einem Jahr Gefängnis und einer Geldstrafe von 45 000 Euro geahndet werden kann.

Innenminister Gérald Darmanin hatte das Gesetz immer wieder verteidigt und war in der Debatte unter Druck geraten. Einzelne Abgeordnete hatten zuletzt eine komplette Streichung des Artikels gefordert. "Die französische Gesellschaft war noch nie so gespalten wie heute, und Artikel 24 trägt dazu bei", sagte Pierre Person, Abgeordneter von LREM der Zeitung "Le Parisien".

Die Justiz leitete inzwischen Ermittlungsverfahren gegen vier Sicherheitskräfte wegen des brutalen Polizeieinsatzes gegen den Musikproduzenten ein. Zwei von ihnen kamen in Untersuchungshaft, zwei wurden unter Justizaufsicht gestellt. Die Anwältin des attackierten Musikproduzenten zeigte sich im Sender Franceinfo "zufrieden". Sie wies auf die besondere Bedeutungen von Videos bei der Aufklärung von Polizeigewalt hin.

Einige Polizeigewerkschaften hingegen bewerteten die Entscheidung der Justiz vor allem mit Blick auf die Untersuchungshaft als zu hart. Man hoffe, dass diese nicht dem Druck der Medien geschuldet sei und dass nur die Elemente des Falles berücksichtigt worden seien, sagte Thierry Clair von der Polizeigewerkschaft Unsa dem Sender.

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Biden nominiert Ex-Fed-Chefin Yellen als US-Finanzministerin

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 4 min fa
Biden nominiert Ex-Fed-Chefin Yellen als US-FinanzministerinARCHIV - Janet Yellen, ehemalige Fed-Vorsitzende spricht im Büro von Fox Washington. Foto: Andrew Harnik/AP/dpaBiden nominiert Ex-Fed-Chefin Yellen als US-Finanzministerin IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 18:23:00Mon, 30 Nov 2020 18:23:00

WASHINGTON - Die ehemalige Notenbankchefin Janet Yellen soll als erste Frau die Führung des US-Finanzministeriums übernehmen. Der künftige Präsident Joe Biden will die 74-Jährige zur Schlüsselfigur im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie machen. Ausserdem dürfte ihr eine zentrale Rolle bei den Verhandlungen mit China nach der Strafzoll-Politik von Donald Trump zufallen.

Yellen müsste als Ministerin vom US-Senat bestätigt werden. Erst Anfang Januar wird sich bei zwei Stichwahlen in Georgia entscheiden, ob Bidens Demokraten die Mehrheit im Senat bekommen und ihm damit freie Hand bei der Regierungsbildung geben können - oder ob die Republikaner die Kontrolle in der Kongresskammer behalten.

Yellen stand von 2014 bis 2018 an der Spitze der Federal Reserve. Als ihre Amtszeit ablief, nominierte Präsident Donald Trump sie nicht erneut, sondern entschied sich für Jerome Powell, der die Notenbank aktuell führt.

Biden steht vor der grossen Herausforderung, nach seinem Amtsantritt am 20. Januar die US-Wirtschaft durch die gerade wieder eskalierende Corona-Krise zu bringen. Yellen gilt als eine Anhängerin der Theorien des Ökonomen John Maynard Keynes, nach denen Regierungen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung wirtschaftlicher Krisen zukommt.

Vor der Wahl hatten sich Republikaner und Demokraten nicht auf ein zweites Konjunkturpaket für die US-Wirtschaft einigen können - das wäre eine weitere Aufgabe für Yellen. Nach ihrer Nominierung schrieb sie am Montag bei Twitter, man müsse "den amerikanischen Traum wiederherstellen - eine Gesellschaft, in der jeder sein Potenzial erfüllen und von noch mehr für seine Kinder träumen kann".

Bereits am Sonntag hatte Biden sein Kommunikationsteam für das Weisse Haus vorgestellt, das aus erfahrenen Frauen besteht. Die prominente Rolle der Regierungssprecherin geht demnach an Jen Psaki.

Psaki war unter dem früheren demokratischen Präsidenten Barack Obama unter anderem Kommunikationsdirektorin des Weissen Hauses und Sprecherin des Aussenministeriums gewesen. Seit der Wahl hatte Psaki für Biden bereits mehrere Briefings mit Journalisten geleitet. Dabei trat sie klar und professionell auf. Ihre Stellvertreterin im Weissen Haus soll Karine Jean-Pierre werden, die zuletzt für die gewählte Vizepräsidentin Kamala Harris gearbeitet hatte, wie Biden erklärte.

Bidens bisherige stellvertretende Wahlkampfmanagerin Kate Bedingfield soll Kommunikationsdirektorin des Weissen Hauses werden. Damit kommt ihr eine weniger öffentliche Rolle zu, die aber für das Festlegen der gesamten Kommunikationsstrategie der Regierung wichtig ist. Pili Tobar wiederum soll Bedingfields Stellvertreterin werden. Eine Beraterin von Bidens Wahlkampfteam, Symone Sanders, soll Sprecherin der künftigen Vizepräsidentin Harris werden; Ashley Etienne soll für sie als Kommunikationsdirektorin arbeiten.

Fast gleichzeitig zu Bidens Personalentscheidungen wurde bekannt, dass sich der 78-Jährige beim Spielen mit einem seiner beiden Schäferhunde den rechten Knöchel verstaucht und sich kleine Stressfrakturen im Fuss zugezogen hat. Es sei daher davon auszugehen, dass Biden "mehrere Wochen lang" einen stiefelartigen orthopädischen Stützschuh tragen müsse, erklärte der Arzt Kevin O’Connor in einer von Bidens Büro verbreiteten Stellungnahme. Womöglich könnte Biden den Stützschuh auch noch bei seiner geplanten feierlichen Amtseinführung am 20. Januar tragen müssen.

Von den "Haarriss-Brüchen" waren zwei kleine Fussknochen betroffen, sogenannte Keilbeine (Os cuneiforme), wie der Arzt weiter erklärte. Biden hatte am späten Sonntagnachmittag (Ortszeit) einen Orthopäden im Ort Newark im Bundesstaat Delaware aufgesucht. Röntgenaufnahmen hatten zunächst keinen Bruch gezeigt. Die kleinen Brüche wurden dann mit Hilfe eines Kernspintomografen erkannt. Biden hatte sich die Verletzung demnach am Samstag beim Spielen mit seinem Deutschen Schäferhund "Major" zugezogen.

Ein Vertreter von Bidens Büro erklärte, der gewählte Präsident habe die Verletzung am Sonntag untersuchen lassen, damit für Montag geplante Termine nicht in Mitleidenschaft gezogen würden. Der Demokrat und seine Frau Jill haben zwei Schäferhunde, die im Januar mit ihnen ins Weisse Haus einziehen sollen. Die Bidens wollen sich Medienberichten zufolge auch eine Katze zulegen.

Biden wurde nach der Wahl vom 3. November von US-Medien zum Sieger erklärt. Er soll am 20. Januar als neuer Präsident vereidigt werden.

Der amtierende Präsident Donald Trump (74) weigert sich weiter, Bidens Sieg anzuerkennen. Er spricht seit Wochen von "massivem Wahlbetrug", hat dafür aber keine belastbaren Beweise vorgelegt. US-Gerichte haben bereits zahlreiche Klagen abgeschmettert, mit denen er und seine republikanischen Verbündeten das Wahlergebnis anfechten wollten.

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Selecta schreibt wegen Corona im dritten Quartal weniger Umsatz

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 14 min fa
Selecta schreibt wegen Corona im dritten Quartal weniger UmsatzDie Automatenbetreiberin Selecta leidet weiterhin unter den Folgen der Coronakrise. Im dritten Quartal 2020 ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um beinahe einen Drittel eingebrochen.(Archivbild)Selecta schreibt wegen Corona im dritten Quartal weniger Umsatz Schweiz | Wirtschaft Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 18:13:00Mon, 30 Nov 2020 18:13:00

ZUG - Die Automatenbetreiberin Selecta hat im dritten Quartal weiter unter der Coronakrise und den in europäischen Ländern ergriffenen Lockdown-Massnahmen gelitten. Insbesondere die rückläufigen Reisebewegungen machten Selecta zu schaffen.

In den Monaten Juli bis September fiel der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 30 Prozent auf 289,3 Millionen Euro zurück, wie Selecta am Montag mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) brach gar um 58 Prozent auf 29,9 Millionen Euro ein.

Immerhin habe sich der Abwärtstrend gegenüber dem zweiten Quartal etwas verlangsamt, heisst es weiter. Von April bis Juni schrumpften die Umsätze nämlich um fast die Hälfte. Zudem seien nach Ausbruch der Pandemie sowie im Zuge der zweiten Welle Massnahmen zur Kostenreduktion eingeleitet worden und im Oktober habe die Gruppe eine Finanzierungsrunde abgeschlossen.

Mit Blick nach vorn werde man sich von einer tieferen Basis aus für künftiges Wachstum positionieren und die Gruppe danach ausrichten. Der Umbau des Unternehmens und der Aufbau neuer Partnerschaften werde aber Zeit und Geld in Anspruch nehmen, schreibt Selecta.

Als Reaktion auf die Pandemie wurden in vielen Selecta-Automaten bereits Hygiene- und Schutzprodukte ins Sortiment aufgenommen. Eine wichtige Rolle werde zudem auch die Digitalisierung des Geschäfts spielen, heisst es.

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Nationalrat lehnt teilweisen Mieterlass für Geschäftsmieter ab

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 16 min fa
Nationalrat lehnt teilweisen Mieterlass für Geschäftsmieter abRestaurants und andere Einrichtungen, die während der Corona-Pandemie schliessen mussten oder eingeschränkt waren, sollen nun doch keinen teilweisen Mieterlass erhalten. Dieser Meinung ist der Nationalrat. (Themenbild)Nationalrat lehnt teilweisen Mieterlass für Geschäftsmieter ab Schweiz | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 18:11:00Mon, 30 Nov 2020 18:11:00

BERN - Noch im Sommer war das Parlament für einen Teilerlass von Geschäftsmieten während der ersten Corona-Welle. Ein halbes Jahr später ist die entsprechende Vorlage akut gefährdet. Der Nationalrat lehnte am Montag das Covid-Geschäftsmietegesetz in der Gesamtabstimmung ab.

Der Entscheid fiel mit 100 zu 87 Stimmen bei 7 Enthaltungen. Die grosse Kammer folgte damit ihrer vorberatenden Rechtskommission, welche bereits beantragt hatte, nicht auf die Vorlage einzutreten. Ende Oktober hatte der Nationalrat noch hauchdünn für Eintreten gestimmt. Nach der Detailberatung lehnte er die Vorlage nun aber ab.

Durchgesetzt hat sich eine Allianz aus SVP-, FDP-, der Mehrheit der Mitte-Fraktion und einigen GLP-Vertreterinnen und -Vertretern. Zu den Verlierern gehören die SP, die Grünen und die zur Mitte-Fraktion gehörende EVP.

Bekannte Argumente

Die bürgerliche Mehrheit argumentierte, dass mit dem Gesetz rückwirkend in private Vertragsverhältnisse eingegriffen werde. Die nun vorliegende Lösung würde ausserdem zu Rechtsunsicherheit führen und der unterschiedlichen Betroffenheit der einzelnen Betriebe nicht Rechnung tragen.

"Privatrechtliche Angelegenheiten sollen privatrechtlich gelöst werden", sagte Pirmin Schwander (SVP/SZ). Christa Markwalder (FDP/BE) rief die Mietparteien stattdessen zu einer gütlichen Einigung auf. Philipp Matthias Bregy (CVP/VS) gab zu bedenken, dass Gastronomiebetriebe und andere KMU bald mit der Härtefallregelung im Covid-Gesetz geholfen werden könne.

Eine linke Minderheit empfahl das Gesetz zur Annahme. Sie bezeichnete die Vorlage als überlebenswichtig für zahlreiche Unternehmen - insbesondere in der Gastronomie. Das Gesetz bringe immerhin ein wenig Linderung für arg gebeutelte KMU, sagte Min Li Marti (SP/ZH). "Wir müssen die Existenzängste der Gewerbetreibenden ernst nehmen", hielt Florence Brenzikofer (Grüne/BL) fest.

Nichtige Änderungen

Die Vorlage des Bundesrats, welcher das Gesetz gegen seinen Willen ausarbeiten musste, sieht vor, dass Mieter und Pächter, die im Frühjahr von einer behördlichen Schliessung oder starken Einschränkung betroffen waren, für diese Zeit nur 40 Prozent des Mietzinses bezahlen müssen. 60 Prozent sollen zulasten der Vermieterinnen und Vermieter gehen.

Vor der Gesamtabstimmung hatte der Nationalrat verschiedene Änderungen an der Vorlage angebracht. So beschloss er, Mieterinnen und Mietern nicht 60, sondern nur 50 Prozent der geschuldeten Miete zu erlassen. Das Gesetz sollte zudem keine Anwendung finden, wenn die Parteien bereits eine Lösung gefunden haben.

Gleichzeitig weitete der Nationalrat den Geltungsbereich des Gesetzes aus. Laut der grossen Kammer sollte das Gesetz auch für die Zeit der nachfolgend ergangenen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus anwendbar sein. Zudem sollte die Regelung auch dann gelten, wenn die Beeinträchtigung nicht durch Massnahmen des Bundes, sondern durch solche der Kantone oder der Gemeinden verursacht wurde.

Schwierige Ausgangslage

All diese Änderungen wurden schliesslich nichtig, weil die Vorlage am Schluss abgelehnt wurde. Verschiedene links-grüne Rednerinnen und Redner kritisierten die Nationalratskommission dafür, dass diese eine praktisch neue Vorlage gezimmert habe, die sie schliesslich doch ablehnte. Baptiste Hurni (SP/NE) sprach von einer "Perversität".

Auch im Ständerat dürfte das Gesetz einen schweren Stand haben. Die vorberatende Kommission empfiehlt mit 8 zu 5 Stimmen, nicht darauf einzutreten. Die kleine Kammer entscheidet am Mittwochvormittag darüber. Auch der Bundesrat ist gegen die Vorlage und verweist auf einen kürzlich erschienenen Bericht, wonach derzeit wenige Hinweise für umfassende Schwierigkeiten bei Geschäftsmietern bestehen.

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Alex Kuprecht will Tugenden der "Chambre de réflexion" pflegen

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 26 min fa
Alex Kuprecht will Tugenden der "Chambre de réflexion" pflegenAlex Kuprecht will Tugenden der "Chambre de réflexion" pflegen IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 18:01:00Mon, 30 Nov 2020 18:01:00

Der neue Ständeratspräsident Alex Kuprecht (SVP/SZ) will die kleine Kammer "unaufgeregt und mit Umsicht und Effizienz" führen und die Tugenden der "Chambre de réflexion" pflegen. Der Föderalismus solle pragmatisch angewandt werden, forderte er in seiner Antrittsrede am Montag.

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Hans Stöckli zieht Bilanz über sein Jahr als Ständeratspräsident

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 30 min fa
Hans Stöckli zieht Bilanz über sein Jahr als StänderatspräsidentHans Stöckli zieht Bilanz über sein Jahr als Ständeratspräsident IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 17:57:00Mon, 30 Nov 2020 17:57:00

Zum Auftakt der Wintersession hat sich der Berner Hans Stöckli (SP) am Montag turnusgemäss aus dem Amt des Ständeratspräsidenten verabschiedet. Er präsidierte die kleine Kammer im Jahr der ausserordentlichen Lage.

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Brüngger tritt Ende Saison als Pfadi-Trainer ab

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 40 min fa
Brüngger tritt Ende Saison als Pfadi-Trainer abAdrian Brüngger hört am Ende der Saison als Trainer von Pfadi aufBrüngger tritt Ende Saison als Pfadi-Trainer ab Schweiz | Sport Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 17:47:00Mon, 30 Nov 2020 17:47:00

BERN - Adrian Brüngger tritt am Ende der Saison nach über 14 Jahren als Trainer von Pfadi Winterthur zurück. Brünggers Nachfolger wird sein Assistent und derzeitige Chef Leistungssport Goran Cvetkovic.

Der 44-jährige Brüngger führte die Mannschaft zu drei Cupsiegen und einem Sieg im Supercup. In der Meisterschaft spielte das Team fünfmal um den Titel, die Krönung blieb allerdings stets verwehrt.

Wie Brüngger war auch der 37-jährige Cvetkovic früher schon als Spieler für Pfadi tätig. Seine gegenwärtige Funktion hat er seit fünf Jahren inne.

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Niederlage zwei Tage nach dem Coup

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 59 min fa
Niederlage zwei Tage nach dem CoupMarko Mladjan war mit 19 Punkten der erfolgreichste Schweizer Werfer (Archivbild)Niederlage zwei Tage nach dem Coup IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 17:28:00Mon, 30 Nov 2020 17:28:00

BASKETBALL - Zwei Tage nach dem Coup gegen Serbien bezieht die Schweiz in der EM-Qualifikation die dritte Niederlage. Die Mannschaft von Trainer Gianluca Barilari unterliegt Georgien in Espoo in Finnland 84:91.

Im Vergleich zum Coup gegen die Serben fehlte den Schweizern bei der zweiten Niederlage im Rahmen dieser Ausscheidung gegen die weiterhin ungeschlagenen Georgier die Präzision bei den Würfen. Dazu war im zweiten Spiel in der Blase in Espoo eine gewisse Müdigkeit spürbar.

Zwischenzeitlich lag die Schweiz mit 15 Punkten im Rückstand, vermochte die Marge bis dreieinhalb Minuten vor Schluss aber auf vier Punkte zu minimieren. Bester Werfer auf Seiten der Schweizer Equipe war Marko Mladjan mit 19 Punkten.

Trotz der Niederlage bleiben die Schweizer Chancen auf die Teilnahme an der ins übernächste Jahr verschobenen EM intakt. Aus der Vierergruppe qualifizieren sich neben Georgien, das als Co-Gastgeber seinen Platz an der Endrunde bereits auf sicher hat, zwei weitere Mannschaften.

Die letzten zwei Spiele gegen Serbien und Finnland bestreitet die Schweiz am 19. und am 21. Februar. Der Austragungsort ist noch nicht bekannt.

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Innenministerin Dominique Hasler am ersten EU-Schengen Forum

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 30 min fa
Innenministerin Dominique Hasler am ersten EU-Schengen ForumVolksblattInnenministerin Dominique Hasler am ersten EU-Schengen Forum Liechtenstein | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 16:57:00Mon, 30 Nov 2020 17:07:03

VADUZ - Am Montag, den 30. November, fand das erste EU-Schengen Forum statt. Liechtenstein war durch Innenministerin Dominique Hasler vertreten. Schwerpunkt der Debatte war eine Reform des Schengen-Systems aufgrund der jüngsten Terror-Anschläge und der COVID-19-Pandemie. Die Diskussion wurde laut Aussendung des Ministeriums als Videokonferenz abgehalten und war durch die Teilnahme der europäischen Innenminister, der EU-Kommissare Margaritis Schinas und Ylva Johansson sowie von Abgeordneten des Europäischen Parlaments prominent besetzt.

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Klaebo nicht am Weltcup in Davos

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 35 min fa
Klaebo nicht am Weltcup in DavosJohannes Hösflot Klaebo wird in Davos nicht am Start seinKlaebo nicht am Weltcup in Davos Schweiz | Sport Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 16:52:00Mon, 30 Nov 2020 16:52:00

LANGLAUF - Johannes Hösflot Klaebo verzichtet auf die Weltcup-Rennen vom übernächsten Wochenende in Davos. Der Norweger begründet den Entscheid mit der Sorge um eine Ansteckung mit dem Coronavirus.

Er werde bis zum Jahresende nicht mehr im Weltcup dabei sein, gab der 24-jährige Norweger am Montag laut Norwegischem Rundfunk NRK bekannt. "Ich bin der Meinung, dass Wettkämpfe im Zusammenhang mit der Pandemie, die derzeit auf der ganzen Welt tobt, von geringer Bedeutung sind", sagte Klaebo, der am vergangenen Wochenende zwei Weltcup-Rennen in Ruka in Finnland gewonnen hat und die Gesamtwertung anführt.

"Ich halte es in diesen Zeiten für völlig falsch, zu internationalen Zielen zu reisen", schrieb Klaebo weiter. "Die Reiserei beinhaltet Kontakt mit vielen Menschen. Es umfasst Flugzeuge, Busse, Flughäfen und mehr. Ich werde mich dem nicht aussetzen." Er werde frühestens bei der Tour de Ski am 1. Januar wieder im Weltcup starten.

In Davos stehen am Samstag, 12. Dezember, ein Sprintwettkampf und am Sonntag, 13. Dezember, ein Rennen über 15 Kilometer im Programm. Klaebo wird zudem auch die zwei Sprintrennen am Wochenende vom 19. und 20. Dezember in Dresden verpassen.

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Schwyzer SVP-Politiker Alex Kuprecht ist neuer Ständeratspräsident

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 38 min fa
Schwyzer SVP-Politiker Alex Kuprecht ist neuer StänderatspräsidentDer Schwyzer SVP-Ständerat Alex Kuprecht ist am Montag zum neuen Ständeratspräsidenten gewählt worden.Schwyzer SVP-Politiker Alex Kuprecht ist neuer Ständeratspräsident Schweiz | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 16:49:00Mon, 30 Nov 2020 16:49:00

BERN - Alex Kuprecht ist im kommenden Jahr Ständeratspräsident. Die kleine Kammer wählte den Schwyzer SVP-Politiker am Montag mit 43 von 43 gültigen Stimmen.

Kuprecht wird nun für ein Jahr als Präsident durch die Verhandlungen des Ständerats führen. Zudem leitet er das Ratsbüro, zu welchem die Vizepräsidenten und die Stimmenzählerinnen und -zähler gehören.

Das Büro ist zuständig für die Vorgänge, die Organisation und die Verwaltung des Rates. Es erstellt das Sessionsprogramm, ernennt die Kommissionen und Delegationen, weist ihnen ihre Aufgabenbereiche und die zu behandelnden Geschäfte zu und legt den Zeitplan der Beratungen fest. Für die Tagesordnung bei der Sessionsplanung ist Kuprecht verantwortlich. Zudem vertritt er in seiner Funktion als Präsident den Ständerat nach aussen.

Der Schwyzer krönt mit dem Präsidium seine 17-jährige Tätigkeit in der kleinen Kammer. Dort widmete sich vor allem der Sicherheitspolitik und - als diplomierter Versicherungsfachmann, der auch im Sold einer Versicherung steht - den Sozialversicherungen. Er präsidierte auch die beiden entsprechenden Fachkommissionen.

Sein Vorgänger Hans Stöckli (BE/SP) hatte sich zuvor aus dem Amt verabschiedet. Er freue sich, wieder Freiheit und Macht zurückzugewinnen, sagte er im Rat.

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Bundestrainer Joachim Löw im Amt bestätigt

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 53 min fa
Bundestrainer Joachim Löw im Amt bestätigtJoachim Löw bleibt trotz zuletzt vielen Kritiken deutscher BundestrainerBundestrainer Joachim Löw im Amt bestätigt IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 16:34:00Mon, 30 Nov 2020 16:34:00

FUSSBALL - Joachim Löw bleibt Bundestrainer. Die Verantwortlichen des Deutschen Fussball-Bundes sprechen dem Schwaben das Vertrauen aus.

Nach der 0:6-Abfuhr in der Nations League gegen Spanien waren die Diskussionen über Bundestrainer Löw erneut entbrannt. Stimmen über dessen Absetzung waren laut geworden. Die Oberen des Deutschen Fussball-Bundes (DFB) haben den Spekulationen nun den Riegel geschoben. Sie haben entschieden, dass Löw die Nationalmannschaft an der Europameisterschaft im kommenden Jahr führen soll.

"Gemeinsam geht der Blick zielgerichtet und fokussiert auf die weitere EM-Vorbereitung im nächsten Jahr", teilte der DFB nach mehreren Konferenzen am Montag mit. Das DFB-Präsidium habe "einvernehmlich festgehalten, den seit März 2019 eingeschlagenen Weg der Erneuerung der Nationalmannschaft mit Bundestrainer Joachim Löw uneingeschränkt fortzusetzen".

Löw ist seit mehr als 14 Jahren DFB-Chefcoach. Höhepunkt in dieser langen Zeit ist der 2014 in Brasilien gewonnene WM-Titel. Seit dem Ausscheiden in der WM-Vorrunde als Titelverteidiger 2018 in Russland wuchs die Kritik an Löw. Er vollzog während der EM-Qualifikation für das im Sommer 2021 bevorstehende Turnier einen Umbruch und sortierte unter anderen Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller aus.

Nach der hohen Niederlage in Spanien geriet Löw unter Druck wie nie zuvor. Experten und Medien forderten einen sofortigen Rücktritt. Löw besitzt beim DFB einen bis 2022 gültigen Vertrag. Er ist also nicht nur bis zur paneuropäischen EM, sondern darüber hinaus bis zur WM in Katar an den DFB gebunden.

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Bitcoin markiert neues Rekordhoch

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 54 min fa
Bitcoin markiert neues RekordhochDie Digitalwährung ist am Montag auf ein Rekordhoch geklettert. Der Kurs stieg erstmals über die Marke von 19'800 US-Dollar.(Archivbild)Bitcoin markiert neues Rekordhoch Schweiz | Wirtschaft Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 16:33:00Mon, 30 Nov 2020 16:33:00

ZÜRICH - Die Digitalwährung Bitcoin hat eine neue Höchstmarke erreicht. Der Kurs der bekanntesten Kryptowährung stieg erstmals über die Marke von 19'800 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit seinem Bestehen.

Am Montag stieg der Kurs der ältesten Kryptowährung auf der Handelsplattform Bitstamp bis auf 19'864 US-Dollar. Damit wurde das etwa drei Jahre alte Rekordhoch von Ende 2017 übertroffen. Auf Bitstamp wurde damals ein Höchststand von 19'666 Dollar erreicht. Auf anderen Plattformen, von denen es zahlreiche gibt, weichen die jeweiligen Rekordstände etwas ab.

Bitcoin auf PayPal

Die jüngste Kursexplosion hat laut Marktbeobachtern viele Gründe. Neben der guten Stimmung an den Finanzmärkten aufgrund der Corona-Impfstoff-Hoffnungen, die auch den Kryptowährungsmärkten Auftrieb geben, sorgten zuletzt auch Aussagen von renommierten Banken zu möglichen Preisentwicklungen des Bitcoin mit teils sehr ambitionierten Kurszielen für Aufsehen.

Daneben gilt der Entscheid des Bezahldienstleisters PayPal, seinen Kunden die Bezahlung in Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu ermöglichen, als weiterer Kurstreiber.

Professionelle Investoren kaufen zu

Ob sich das neue Kursniveau als nachhaltig erweisen wird, bleibt aber umstritten. Im Gegensatz zum Boom vor knapp drei Jahren sind diesmal laut Marktbeobachtern vor allem institutionelle Investoren für den Kursanstieg verantwortlich. Das neue Allzeithoch könnte aber auch wieder vermehrt Kleinanleger anlocken, heisst es in Händlerkreisen.

Zudem dürfte auch das im Frühjahr vollzogene Bitcoin-Halving eine gewisse Rolle spielen. Die Anzahl der durch Rechenleistung neu entstehenden Bitcoins pro an die Blockchain angehängten Block wurde dabei halbiert.

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Vogelgrippe: Aufruf zur Wachsamkeit der Geflügelhalter

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 56 min fa
Vogelgrippe: Aufruf zur Wachsamkeit der GeflügelhalterVolksblattVogelgrippe: Aufruf zur Wachsamkeit der Geflügelhalter Liechtenstein | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 16:31:00Mon, 30 Nov 2020 16:40:54

VADUZ - In Nordeuropa sind die Fälle von Vogelgrippe bei wilden Wasservögeln seit Oktober stark gestiegen und Nutzgeflügel ist jetzt auch betroffen. Das Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen ruft die Geflügelhalter deshalb in einer Aussendung auf, den Präventionsmassnahmen besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Diese Krankheit ist nicht auf den Menschen übertragbar.

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Höchster Schweizer stellt Zusammenhalt und Zuversicht ins Zentrum

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 58 min fa
Höchster Schweizer stellt Zusammenhalt und Zuversicht ins ZentrumHöchster Schweizer stellt Zusammenhalt und Zuversicht ins Zentrum IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 16:29:00Mon, 30 Nov 2020 16:29:00

Der Berner SVP-Politiker Andreas Aebi ist neuer Präsident des Nationalrats und damit höchster Schweizer. Sein Amtsjahr will er unter das Motto Zusammenhalt, Zuversicht und Zufriedenheit stellen.

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Mönchengladbach gegen Inter ohne Elvedi

Liechtensteiner Volksblatt - 5 ore 14 min fa
Mönchengladbach gegen Inter ohne ElvediNico Elvedi kann am Dienstag gegen Inter Mailand nicht spielenMönchengladbach gegen Inter ohne Elvedi IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 16:13:00Mon, 30 Nov 2020 16:13:00

FUSSBALL - Borussia Mönchengladbach muss am Dienstag im Champions-League-Gruppenspiel gegen Inter Mailand auf Innenverteidiger Nico Elvedi verzichten.

Der Schweizer Internationale hat am Sonntag im Training eine Muskelverletzung erlitten. Elvedi hatte zwecks Schonung schon am Samstag in der Bundesliga beim 4:1-Sieg gegen Schalke nicht gespielt.

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Höchster Schweizer stellt Zusammenhalt und Zuversicht ins Zentrum

Liechtensteiner Volksblatt - 5 ore 23 min fa
Höchster Schweizer stellt Zusammenhalt und Zuversicht ins ZentrumDer neue Nationalratspräsident Andreas Aebi (SVP/BE) freut sich über die Wahl zum höchsten Schweizer.Höchster Schweizer stellt Zusammenhalt und Zuversicht ins Zentrum Schweiz | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 16:04:00Mon, 30 Nov 2020 16:04:00

BERN - Der Berner SVP-Politiker Andreas Aebi ist neuer Präsident des Nationalrats und damit höchster Schweizer. Sein Amtsjahr will er unter das Motto Zusammenhalt, Zuversicht und Zufriedenheit stellen.

Er hoffe sehr, dass das Parlament in den nächsten Tagen faire, griffige und schnelle Lösungen finde für Unternehmen, die unverschuldet in die Krise geraten seien, sagte der neugewählte höchste Schweizer am Montag. Zusammenhalt bedeute auch, den Bedürfnissen der Regionen Rechnung zu tragen, sagte er auf Italienisch und ans Tessin gewandt.

Zeit des Verzichts und der Solidarität

Es sei die Zeit des Verzichts und der Solidarität und nicht die Zeit des Vergnügens und der Zerstreuung, mahnte Aebi. Er gedachte jener, die in der Pandemie geliebte Mitmenschen verloren haben, und der Menschen, die Angst um ihre Arbeitsstelle haben.

Bei allen Herausforderungen, die es zu meistern gelte, solle aber die Freude nicht abhandenkommen, sagte Aebi. Gemeinsames Lachen und gemeinsames Trauern sollten ihren Platz haben. Wegen der Pandemie konnte der Schülerchor aus Aebis Wohnort Alchenstorf, der mit Florian Ast im Nationalratssaal hätte singen wollen, nicht auftreten.

Aebi wurde am Montag mit 178 von 183 gültigen Stimmen gewählt. Im Vergleich zum langjährigen Mittel von um die 150 Stimmen ist das ein überdurchschnittliches Resultat. An der Wahl am Montag liessen sich indes nur 190 Nationalratsmitglieder einen Wahlzettel aushändigen.

Dass der 62-jährige Aebi nun Nationalratspräsident ist, ist der Nichtwiederwahl des Bündner Nationalrats Heinz Brand vor einem Jahr geschuldet. Im September 2018 hatte die SVP-Fraktion nämlich Brand zum Kandidaten fürs zweite Vizepräsidium der grossen Kammer bestimmt.

Der Bündner setzte sich damals fraktionsintern gegen Aebi und zwei weitere Nationalräte durch, schaffte dann aber im Herbst 2019 die Wiederwahl nicht. Aebi konnte sich danach in der Fraktion gegen zwei Kollegen durchsetzen.

Candinas dürfte 2023 übernehmen

Neue erste Vizepräsidentin des Nationalrats ist die Aargauerin Irène Kälin (Grüne). Sie wurde mit 137 von 168 gültigen Stimmen gewählt. Die 33-Jährige ist seit 2017 Mitglied des Nationalrats und übernimmt das Ratspräsidium voraussichtlich in einem Jahr von Aebi, für das Jahr 2022.

Nach den Grünen übernimmt im Jahr 2023 turnusgemäss die Mitte-Fraktion den Vorsitz der grossen Kammer. Zum neuen zweiten Vizepräsidenten wählte der Nationalrat am Montag den 40-jährigen Bündner Martin Candinas (CVP), mit 154 von 170 gültigen Stimmen.

Candinas ist seit 2011 Nationalrat und ein Vertreter der Romanischsprachigen. Zur Mitte-Fraktion gehören neben der CVP die EVP und die BDP.

Mit anhaltendem und herzlichem Applaus verabschiedete der Nationalrat die zurücktretende höchste Schweizerin Isabelle Moret (FDP/VD). Ständeratspräsident Hans Stöckli (SP/BE) und sie selbst hinterliessen ihren Nachfolgern ein Parlament, das für solche Krisen gewappnet sei, sagte Moret über ihr von der Pandemie geprägtes Amtsjahr.

"Das Parlament ist für Krisen gewappnet": Die zurücktretende Nationalratspräsidentin Isabelle Moret (FDP/VD) mit Plexiglas-Wand.© Liechtensteiner Volksblatt
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Tessiner Kantonspolizei nimmt zwei Rumänen fest

Liechtensteiner Volksblatt - 5 ore 28 min fa
Tessiner Kantonspolizei nimmt zwei Rumänen festDie Tessiner Kantonspolizei hat während mehrerer Monate gegen einen illegalen Prostitutionsring ermittelt.Tessiner Kantonspolizei nimmt zwei Rumänen fest Schweiz | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 30 Nov 2020 15:59:00Mon, 30 Nov 2020 15:59:00

BELLINZONA - Im Tessin sind ein Mann und eine Frau mit rumänischer Staatsbürgerschaft festgenommen worden. Nach Angaben der Kantonspolizei werden sie verdächtigt, einen illegalen Prostitutionsring betrieben zu haben.

Die Festnahme der beiden 38-Jährigen sei nach mehrmonatigen Ermittlungen zustande gekommen, schreibt die Tessiner Kantonspolizei in einem am Montagnachmittag verschickten Communiqué.

Den beiden rumänischen Staatsbürgern wird vorgeworfen, einen illegalen Prostitutionsring betrieben und von den Frauen überteuerte Wohnungsmieten sowie Gebühren für Aufenthaltsgenehmigungen verlangt zu haben.

Der Mann und die Frau hätten in mehreren Tessiner Ortschaften Bordelle betrieben, schreibt die Kantonspolizei weiter. Der zuständige Richter habe die Untersuchungshaft bewilligt.

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