Liechtenstein

86-Jähriger stirbt nach Zusammenstoss mit Vorortszug

Liechtensteiner Volksblatt - 1 ora 10 min fa
86-Jähriger stirbt nach Zusammenstoss mit VorortszugEin 86-jähriger Mann ist am Montagabend in Lausanne von einem Zugteil der Vorortbahn Lausanne-Echallens-Bercher (LEB) erfasst und tödlich verletzt worden. (Archivbild)86-Jähriger stirbt nach Zusammenstoss mit Vorortszug Schweiz | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 15:16:00Tue, 20 Aug 2019 15:16:00

LAUSANNE - Ein 86-jähriger Mann ist am Montagabend in Lausanne von einem Zugteil der Vorortsbahn Lausanne-Echallens-Bercher (LEB) überrollt worden. Der Betagte wurde dabei tödlich verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Das Drama ereignete sich am Montagabend gegen 21.40 Uhr bei starkem Regen. Der betagte Mann überquerte die Avenue Echallens ausserhalb der Fussgängerzone, als er vom Vorortszug erfasst wurde.

Der 86-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht, wo er noch am selben Abend verstarb. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt eröffnete eine Untersuchung.

Auf dem selben Abschnitt der Avenue Echallens gab es bereits zahlreiche Unfälle zwischen der LEB und anderen Verkehrsteilnehmern. Arbeiten sind im Gang, um den Regionalzug unterirdisch zu führen und solche Zusammenstösse künftig zu verhindern.

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41 junge Schweizer Berufsleute kämpfen in Kasan um Goldmedaillen

Liechtensteiner Volksblatt - 2 ore 5 min fa
41 junge Schweizer Berufsleute kämpfen in Kasan um GoldmedaillenDie Schweizer Delegation wird in diesem Jahr von Fahnenträgerin Amélia Brossy (Fachfrau Gesundheit/Uvrier, links im Bild bei der Arbeit) in die Kasan Arena geführt. (Archivbild)41 junge Schweizer Berufsleute kämpfen in Kasan um Goldmedaillen Schweiz | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 14:21:00Tue, 20 Aug 2019 14:21:00

BERN - 41 junge Schweizer Berufsleute stellen ab Freitag an der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills im russischen Kasan ihr Können unter Beweis. Sie messen sich dabei mit 1600 Berufsleuten aus 63 Nationen. Erklärtes Ziel der Nationalmannschaft ist ein Rang unter den Top 3.

Für diese Top-Platzierung müssten die jungen Schweizerinnen und Schweizer bei den 39 Wettbewerben 15 bis 20 Medaillen holen, wie die Stiftung SwissSkills am Dienstag mitteilte. Als härteste Konkurrenten gelten die Teams aus China, Korea, Brasilien, Frankreich und Russland.

Mit Unterstützung von Experten, Berufsverbänden und Arbeitgebern hatte sich jeder der 41 Schweizer Teilnehmer zwischen 500 und 1000 Stunden auf die WM vorbereitet. Ihr Anspruch sei es, mit herausragenden Leistungen im In- und Ausland "auf die ausgezeichnete Berufsbildung der Schweiz aufmerksam zu machen", wird SwissSkills-Präsident Reto Wyss in der Mitteilung zitiert.

Als grossen Trumpf des Schweizer Teams - auch im Vergleich zur Konkurrenz aus Asien - bezeichnet Wyss die Flexibilität des Schweizer Teams dank der praxisorientierten Ausbildung. Doch der Wettbewerb sei auch ein wichtiger Indikator für die Entwicklungen der verschiedenen Berufsfelder. Diese Erkenntnisse aus dem internationalen Vergleich könnten in die Ausbildung einfliessen.

Die 45. Auflage der WorldSkills wird am Donnerstagabend eröffnet und dauert bis am folgenden Dienstag. Vor zwei Jahren belegte die Schweiz mit 20 Medaillen, davon elf goldenen, Platz zwei in der Nationenwertung. Damals fanden die WorldSkills in Abu Dhabi statt.

Unterstützung erhalten die jungen Berufsleute in diesem Jahr von Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Der Bundesrat hatte das Schweizer Team bereit am letzten Vorbereitungswochenende Ende Juni kennen gelernt. Er reist zum ersten Wettkampfstag extra nach Russland.

Parmelin hat daneben auch Treffen mit dem russischen Wirtschaftsminister Maxim Oreshkin und Bildungsministerin Olga Vasilyeva geplant und will dem Präsidenten der autonomen russischen Republik Tatarstan, Rustam Minnichanow, einen Höflichkeitsbesuch abstatten.

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Festival ZeitRäume Basel an den Schnittstellen von Raum und Klang

Liechtensteiner Volksblatt - 2 ore 11 min fa
Festival ZeitRäume Basel an den Schnittstellen von Raum und KlangDas Festival ZeitRäume in Basel bringt Innen- und Aussenräume zum Erklingen wie beim Projekt H.E.I.-Guide von Sibylle Hauert im Klybeckquartier.Festival ZeitRäume Basel an den Schnittstellen von Raum und Klang Schweiz | Kultur Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 14:15:00Tue, 20 Aug 2019 14:15:00

BASEL - Das Festival ZeitRäume Basel tastet ab dem 13. September mit 30 Produktionen an ebenso vielen Orten die Schnittstellen von Raum und Musik ab. Am 20. September wird im Rahmen des Festivals der Schweizer Musikpreis vergeben.

Das biennale Festival für neue Musik und Architektur hat sich in seiner dritten Ausgabe zum szenenumspannenden Grossanlass entwickelt. Die Liste der Kooperationspartner ist lang und enthält vom Theater Basel über die Hochschule für Musik bis zur Gare du Nord alle Basler Institutionen, die mit neuer Musik zu tun haben - und darüber hinaus mit Architektur, Szenografie oder bildender Kunst.

Mit dabei ist zum Beispiel das Kunstmuseum Basel, in dessen Bistro das Festivalteam am Dienstag das Programm vorgestellt hat. Für den Eingangshof des Museums hat das Genfer Architekturbüro made in einen 45 Meter hohen Klangturm in der Form einer gigantischen Orgelpfeife entworfen. Sechs Komponisten haben Klangexperimente für diesen Turm entwickelt.

Als weiteres Grossprojekt ist die Produktion "La Coupole" in der Basler Markthalle, einer der weltweit grössten Kuppelbauten, programmiert. Sie geht auf ein utopisches Kuppel-Licht- und Klangprojekt zurück, das der russische Komponist Ivan Wyschnegradsky in den 1940er-Jahren entwickelt hatte aber nie realisieren konnte. In Basel wird es nun erstmals zur multimedialen Aufführung kommen.

Fast den ganzen Stadtraum bespielen

Neben diesen und weiteren grossen Projekten bespielt das Festival mit kleineren Positionen vom 13. bis 22. September praktisch den gesamten Stadtraum. Zehn Chöre werden verschiedene Plätze summend zum Erklingen bringen. Und diverse Klangspaziergänge werden zum Beispiel im historischen St. Alban-Tal aber auch im Kleinbasler Klybeckquartier überraschende Klangerlebnisse an ungewohnten Orten vermitteln. Mehrere Projekte laden auch zum Mitmachen ein.

Erstmals mit von der Partie ist das Theater Basel, das seine Schweizer Erstaufführung von Luigi Nonos monumentaler Revolutionsoper "Al gran sole carico d'amore" ins Festivalprogramm integrierte. Nono gilt als einer der Pioniere der Raumkomposition und passe dadurch sehr gut ins Programm, sagte Festivalintendant Bernhard Günther.

Bereits zum dritten Mal hat das Bundesamt für Kultur die Verleihung des Schweizer Musikpreises in das Festivalprogramm integriert. Die Veranstaltung wird in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset am 20. September im Kunstmuseum Basel stattfinden. Dort wird dann auch die spektakuläre Klangskulptur "Cycloïd-E" der beiden Künstler André und Michel Décosterd zu erleben sein.

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Verheerender Waldbrand auf Gran Canaria lässt nach

Liechtensteiner Volksblatt - 2 ore 22 min fa
Verheerender Waldbrand auf Gran Canaria lässt nachDer Waldbrand auf Gran Canaria wird schwächer. (Bild vom 18. August)Verheerender Waldbrand auf Gran Canaria lässt nach IN | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 14:04:00Tue, 20 Aug 2019 14:04:00

LAS PALMAS - Der verheerende Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria hat sich leicht abgeschwächt. "Gute Nachrichten", teilte der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Victor Torres, am Dienstag auf Twitter mit. "Das Feuer verliert an Potenzial", so der Politiker.

Derweil waren am Morgen wieder zahlreiche Löschflugzeuge und Helikopter in die Luft gestiegen, um gegen die Flammen in den Bergen der spanischen Ferieninsel zu kämpfen. Hunderte Feuerwehrleute und Helfer waren wieder im Einsatz.

Allein am Montag sei eine Million Liter Wasser eingesetzt worden, um den Brand in den Griff zu bekommen, schrieb die Inselregierung in einer Mitteilung. Mittlerweile seien 10'000 Hektar Fläche betroffen, 2000 davon lägen im berühmten Naturpark Tamadaba mit seinen einzigartigen Kiefernwäldern. 9000 Menschen sind seit Ausbruch des Feuers am Samstag in Sicherheit gebracht worden. Zahlreiche Strassen waren gesperrt.

"Wir werden diese Bestie besiegen", zitierte die Zeitung "El Mundo" Torres. Das Blatt sprach von einem "Hoffnungsschimmer bezüglich dieses "unlöschbaren" Feuers". In den vergangenen Tagen hatte es von Seiten der Einsatzkräfte geheissen, der Brand sei "jenseits der Löschkapazitäten".

Keine Gefahr für Touristen

Mit Blick auf die Touristen, die auf der vor der Westküste Afrikas liegenden Insel Ferien machen, hiess es von den Behörden: "Wir möchten anmerken, dass im Moment keine wesentlichen Schäden oder Zwischenfälle im Hinblick auf den Tourismus auf der Insel Gran Canaria aufgetreten sind."

Das Feuer war am Wochenende im Inselinneren nahe des Ortes Valleseco südwestlich der Hauptstadt Las Palmas ausgebrochen und hatte sich bei hohen Temperaturen und starkem Wind schnell ausgebreitet.

Bereits vor einer guten Woche hatte es in der gleichen Region einen schweren Brand gegeben. Dabei waren bereits 1500 Hektar Wald verbrannt. Die Behörden gehen von Brandstiftung aus, allerdings gebe es dafür keine Beweise, hatte der Chef der Inselregierung, Antonio Morales, zuvor betont.

Gran Canaria ist hinter Teneriffa die am meisten besuchte Insel der Kanaren-Gruppe. Im vergangenen Jahr kamen etwa 4,5 Millionen Touristen.

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Werftgebäude mit Booten und Fahrzeugen in Lachen bei Brand zerstört

Liechtensteiner Volksblatt - 2 ore 28 min fa
Werftgebäude mit Booten und Fahrzeugen in Lachen bei Brand zerstörtEine Bootswerft ist in Lachen abgebrannt.Werftgebäude mit Booten und Fahrzeugen in Lachen bei Brand zerstört Schweiz | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 13:58:00Tue, 20 Aug 2019 13:58:00

LACHEN SZ - Bei einem Brand in einer Bootswerft in Lachen ist grosser Sachschaden und beissender Rauch entstanden. Ein Teil der Kinder der Schwyzer Zürichseegemeinde hatte wegen des Unglücks schulfrei.

Der Brand in der Werft war am Dienstag kurz nach Mitternacht ausgebrochen. Das Feuer habe bis am Mittag gelöscht werden können, teilte die Kantonspolizei Schwyz mit.

Die Höhe des Schadens konnte die Polizei noch nicht beziffern. Das Gebäude sowie die darin gelagerten zehn Boote und drei Fahrzeuge seien vollständig zerstört worden, teilte sie mit.

Beim Brand entstand beissender Rauch. Die Polizei rief die Bevölkerung in der Nacht auf, Türen und Fenster zu schliessen. Am Morgen konnte die Massnahme wieder aufgehoben werden.

Um den Brandort gab es aber weiterhin grosse Rauchschwaden. Ein Kranführer, der unweit der Werft auf einer Baustelle arbeitete, habe wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung hospitalisiert werden müssen, teilte die Polizei mit. Er habe das Spital aber nach kurzer Zeit wieder verlassen können.

Die Schulen von Lachen entschieden, wegen des Rauchs und des durch die Feuerwehr verursachten Verkehrs in einem der Schulhäuser den Unterricht ausfallen zu lassen. Kinder, die nicht zu Hause bleiben konnten, wurden in einem anderen Schulhaus, in dem der Unterricht stattfand, betreut.

Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Die Kantonspolizei teilte mit, sie werde bei den Ermittlungen vom Forensischen Institut Zürich unterstützt.

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Bund gibt 347 Millionen Franken für Unterhalt der Autobahnen aus

Liechtensteiner Volksblatt - 2 ore 41 min fa
Bund gibt 347 Millionen Franken für Unterhalt der Autobahnen ausStrassen reinigen, Mittelstreifen mähen: Der Bund hat 2018 für den Unterhalt der Nationalstrassen knapp 350 Millionen Franken ausgegeben. (Archivbild)Bund gibt 347 Millionen Franken für Unterhalt der Autobahnen aus Schweiz | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 13:45:00Tue, 20 Aug 2019 13:45:00

BERN - Für den Unterhalt der Nationalstrassen hat der Bund im vergangenen Jahr 347 Millionen Franken ausgegeben. Damit konnten beispielsweise Strassen gereinigt, Mittelstreifen gemäht oder Tunnels mit LED ausgestattet werden.

Dies teilte das Bundesamt für Strassen (Astra) am Dienstag mit. Für den Unterhalt des 1858,9 Kilometer langen Netzes sorgten die Kantone im Auftrag des Bundes.

Der grösste Teil der Kosten ist global abgerechnet worden: 242 Millionen Franken flossen so beispielsweise in Winterdienst, Reinigung oder Sicherheitsausrüstungen. Nach Aufwand bezahlt wurden 105 Millionen Franken - etwa für Reparaturen von Anlagen oder die Arbeit von Öl- und Chemiewehren.

Orchideen und Smaragdeidechsen

Der Löwenanteil der global angerechneten Leistungen betraf mit 73 Millionen Franken die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung. So werden laufend mehr Tunnels mit LED beleuchtet, um Energie und Kosten zu sparen, wie das Astra schreibt. 51 Millionen kostete die Reinigung der Autobahnen. Dazu gehört auch, Leitungen und Kanäle zu spülen sowie Bachverbauungen von Kies zu befreien.

32 Millionen Franken kostete die Pflege der Grünflächen entlang der Nationalstrassen. Diese sind gemäss Astra etwa so gross wie der Kanton Basel-Stadt. Bei den Arbeiten geht es beispielsweise um das Mähen der Mittelstreifen und der Rasenflächen bei den Rastplätzen und um das Heckenschneiden.

Das Bundesamt hat sich eigenen Angaben zufolge zum Ziel gesetzt, bis zu 20 Prozent der Grünflächen an Autobahnen aufzuwerten und insbesondere Verbindungen der Lebensräume von Tieren und Pflanzen wieder herzustellen. In solchen Räumen finden sich mehr seltene Arten wie Orchideen oder Smaragdeidechsen.

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Ganz ohne Tiere: So sehen die SP-Wahlplakate aus

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 34 min fa
Ganz ohne Tiere: So sehen die SP-Wahlplakate ausGanz ohne Tiere: So sehen die SP-Wahlplakate aus Schweiz | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 12:52:00Tue, 20 Aug 2019 12:52:00

BERN - "20. Oktober rot anstreichen", darunter ein Farbkübel. So sieht eines der SP-Plakate aus, mit dem die linke Partei diesen Herbst das Wahlvolk von sich überzeugen will. Heute wurden die Plakate in Bern offiziell enthüllt.

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Die Rolle der internationalen Übersetzer

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 16 min fa
Die Rolle der internationalen ÜbersetzerBei den «WorldSkills» in Kazan treffen etwa 80 Nationen aufeinander. Dass sich dabei jeder in Englisch verständigen kann, sind mehrere hundert Übersetzer aus aller Welt vor Ort. (Foto: Michael Zanghellini)Die Rolle der internationalen Übersetzer Liechtenstein | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 12:10:00Tue, 20 Aug 2019 00:54:42

KAZAN - Auch wenn Englisch auch als Weltsprache bezeichnet wird, beherrscht weit nicht jeder diese Sprache. Um die Verständigungsschwierigkeiten an den «WorldSkills» zu überbrücken, haben die meisten Delegationen Übersetzer mit dabei.

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Klimastreik-Bewegung will politische Antworten auf Klimakrise

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 31 min fa
Klimastreik-Bewegung will politische Antworten auf KlimakriseDie Klimastreik-Bewegung fordert von den Politikerinnen und Politikern mit einer Charta ein Bekenntnis und Lösungen zum Erreichen der Klimaziele. (Archivbild)Klimastreik-Bewegung will politische Antworten auf Klimakrise Schweiz | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 11:55:00Tue, 20 Aug 2019 11:55:00

BERN - Politische Antworten zur Klimakrise gesucht: Die Bewegung Klimastreik hat am Dienstag um fünf vor zwölf Uhr in Bern ihre Charta veröffentlicht. Politiker und Politikerinnen können nun zu den Forderungen Stellung nehmen und ihre eigenen Lösungsansätze präsentieren.

Die Kandidatinnen und Kandidaten könnten die Charta ausfüllen und damit ein Versprechen für ihr klimapolitisches Handeln abgeben, heisst es in der Mitteilung der Klimastreik-Bewegung vom Mittwoch. Sie will mit diesem Vorgehen eine differenzierte Meinungsbildung bei den Wählerinnen und Wählern fördern.

Die Klima-Charta sei keine Ja-Nein-Umfrage, sondern verlange von den Politikerinnen und Politikern Lösungsansätze. So müssten sich diese vertieft sich mit der Thematik auseinandersetzen und könnten sich nicht mit ein paar Klicks ein Klimastreik-Label erwerben.

Eine der drei Hauptforderungen der Charta ist, dass die Schweiz den nationalen Klimanotstand ausruft. Weiter verlangt die Bewegung, dass die Schweiz bis 2030 netto null Treibhausgas-Emissionen ohne Einplanung von Kompensationstechnologien verursacht.

Die Emissionen sollen zwischen Anfang 2020 und 1. Januar 2024 um jährlich um mindestens 13 Prozent gegenüber 2018 sinken und danach noch um mindestens 8 Prozent pro Jahr bis 1. Januar 2030. Als dritte Hauptforderung nennt die Bewegung Klimagerechtigkeit.

Die Antworten der Kandidierenden werden Mitte September auf klimacharta.ch veröffentlicht; jene von Nicht-Kandidierenden ab Freitag. Die Klimastreik-Bewegung lädt auch Gegnerinnen und Gegner ihrer Forderungen ein, die Charta auszufüllen. Sie will mit diesem Vorgehen auch die breite Bevölkerung erreichen und eine Diskussion anregen.

Die Charta sei nötig, weil die Klimakrise eine der grössten Herausforderungen in der Menschheitsgeschichte darstelle, schreibt die Bewegung weiter. Griffige, politische Massnahmen hingegen gebe es bisher keine, obwohl die Zeit dränge. Um die Klimaziele zu erreichen, brauche es jedoch Politikerinnen und Politiker, welche sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzten und Lösungen umsetzen wollten. Die Charta biete ihnen eine Plattform.

www.klimacharta.ch

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ExoMars: Technische Probleme könnten Mars-Rover-Mission verzögern

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 33 min fa
ExoMars: Technische Probleme könnten Mars-Rover-Mission verzögernDer Mars-Rover "Rosalind Franklin" soll den Marsboden nach Spuren von Leben durchforsten. Damit seine Landung gelingt, müssen jedoch noch Probleme mit dem Fallschirmsystem gelöst werden.ExoMars: Technische Probleme könnten Mars-Rover-Mission verzögern Schweiz | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 11:53:00Tue, 20 Aug 2019 11:53:00

BERN/NOORDWIJK - Im Jahr 2020 wollen die Raumfahrtagenturen Esa und Roskosmos einen Rover zum Roten Planeten schicken. Mit dabei sind auch Schweizer Instrumente. Doch Probleme mit dem Fallschirmsystem könnten die Mission verzögern.

Die Enttäuschung aus dem ersten Teil der ExoMars-Mission dürfte den Projektverantwortlichen noch in den Knochen sitzen: Die Sonde "Schiaparelli" stürzte im Oktober 2016 beim Landeversuch auf die Marsoberfläche und zerschellte. Schuld war ein Computerfehler. Damit ging die Generalprobe für die Landung einer Forschungsplattform und eines Rovers, die im Sommer 2020 zum Roten Planeten aufbrechen sollen, gründlich in die Hose.

Für den zweiten Teil der ExoMars-Mission laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Kürzlich gab die ESA jedoch bekannt, dass das Fallschirmsystem bei wichtigen Tests versagt habe. Ob sich die Probleme rechtzeitig beheben lassen, um das Startfenster vom 25. Juli bis 13. August 2020 beizubehalten, ist noch unklar.

Das Landemodul soll in mehreren Schritten mit zwei Hauptfallschirmen abgebremst werden, die jeweils durch einen kleinen "Pilot-Fallschirm" aufgespannt werden. Die erste Bremsphase übernimmt ein Fallschirm mit 15 Metern Durchmesser, die zweite einer mit 35 Metern. Ein solch komplexes und grosses Fallschirmsystem sei noch nie für eine Marslandung entwickelt worden, betonte ExoMars-Projektmanager François Spoto von der ESA auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Schrittweises Abbremsen

Die Aufgabe der Fallschirme ist es, das Landemodul soweit abzubremsen, dass die Bremsraketen in der letzten Phase ein sanftes Aufsetzen auf der Marsoberfläche ermöglichen. Im vergangenen Mai testeten die Projektverantwortlichen erstmals das gesamte System bei einem Sturz aus grosser Höhe, nämlich von 29 Kilometern. Zwar öffneten sich die Schirme korrekt und wurden zum richtigen Zeitpunkt abgekoppelt, jedoch erlitten die beiden Hauptfallschirme Schäden.

Auch ein Test Anfang August mit Fokus auf den grösseren der beiden Fallschirme schlug fehl. Beim Öffnen des Schirms entstanden Risse, so dass der Fallschirm den Sturz nicht ausreichen bremsen konnte. Nur der kleine Pilot-Fallschirm fing den freien Fall des Testmoduls ein wenig ab.

Nach Design-Verbesserungen sollen erneute Tests folgen. Gelegenheiten, die beiden Haupt-Fallschirme doch noch zu qualifizieren, gebe es im November und im Februar, wie Spoto erklärte.

Schlagen diese Tests ebenfalls fehl, liesse sich das veranschlagte Startfenster nicht einhalten, fügte Nico Dettmann von der Esa hinzu. Ein späterer Start der Mission müsse diskutiert und mit den Esa-Mitgliedsstaaten und internationalen Projektpartnern gemeinsam beschlossen werden. Eine Verzögerung würde auch zu zusätzlichen Kosten führen, deren Höhe sich noch nicht abschätzen liessen. Die Esa sei jedoch zuversichtlich, dass sich das Problem rechtzeitig lösen lasse.

Eine Landung auf der Marsoberfläche ist eine äusserst knifflige Angelegenheit. Bisher ist es nur der Nasa gelungen, Landemodule unbeschadet auf dem Roten Planeten zu landen. Mit dem in Europa entwickelten Rover "Rosalind Franklin" und der russischen Mars-Forschungsplattform "Kazachok" hoffen die Esa und Roskosmos, diese Monopol-Stellung der Nasa zu knacken.

Schweizer Instrumente an Bord

Die Mission ExoMars (für "Exobiologie auf dem Mars") hat zum Ziel, nach Spuren von gegenwärtigem oder vergangenem Leben auf dem Mars zu suchen. Der Rover soll mehrere Instrumente tragen, an denen auch Schweizer Forschende beteiligt sind.

Insbesondere wurde ein Kamerasystem namens "Clupi" (Close-Up Imager) vom Swiss Space Office finanziert und unter der Leitung des Space Exploration Institute in Neuenburg entwickelt. Beteiligt ist auch das Naturhistorische Museum Bern. Ein Element, das die Universität Bern ursprünglich zu einem Spektrometer namens "MicrOmega" für mineralogische Studien beisteuern sollte, sei aufgrund von Gewichtsbeschränkungen aus der Planung gestrichen worden, erklärte Nicolas Thomas von der Uni Bern.

Mit dem Kamerasystem "Cassis" an Bord des ExoMars-Orbiters "TGO", der seit 2016 den Mars umkreist, ist die Universität Bern jedoch prominent an ExoMars beteiligt. Das Team um Thomas liefert dank der in Bern entwickelten Kamera regelmässig spektakuläre Aufnahmen der Marsoberfläche.

Der Geograf Nikolaus Kuhn von der Universität Basel ist Teil des Wissenschaftsteams, das das Rover-Kamerasystem "Clupi" betreut. Kuhn präsentierte im März 2018 ein Rover-Modell mit dem Kamerasystem im Rahmen von Tests am Technologie-Zentrum in Witterswil. (Archivbild)© Liechtensteiner Volksblatt
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SP verzichtet bei Wahlkampf-Plakaten auf Provokation

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 42 min fa
SP verzichtet bei Wahlkampf-Plakaten auf ProvokationDie SP Schweiz setzt sich bei den Wahlen im Oktober für einen Richtungswechsel ein. Am Dienstag hat die Partei ihre Plakat-Sujets vorgestellt.SP verzichtet bei Wahlkampf-Plakaten auf Provokation Schweiz | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 11:44:00Tue, 20 Aug 2019 11:44:00

BERN - Wahlkampf ohne Würmer: Die SP hat am Dienstag ihre Wahlplakate präsentiert. Slogans und Sujets stehen für die Wahlversprechen der Partei, wie SP-Präsident Christian Levrat vor den Medien in Bern sagte.

Die SP will für tiefere Krankenkassenprämien, Klimaschutz, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie für die Integration älterer Arbeitnehmender in den Arbeitsmarkt kämpfen. Ein weiterer Slogan lautet "Rot anstreichen": Die SP möchte der Bundespolitik in den nächsten vier Jahren ihren Stempel aufdrücken.

Umschalten auf Angriff

Eine Eisenbahnweiche symbolisiert die Bedeutung, die die Partei den nationalen Wahlen vom 20. Oktober beimisst. "Wir haben es mit einer Richtungswahl zu tun. Es braucht dringend eine neue Mehrheit im nationalen Parlament", sagte die Berner Nationalrätin Nadine Masshardt, die als politische Wahlkampfleiterin fungiert.

Er habe nun vier Jahre aus der Defensive gespielt, sagte Schachspieler Levrat rückblickend auf die zu Ende gehende Legislatur. "Es ist Zeit, von der Verteidigung in den Angriff überzugehen."

Der Parteipräsident ist zuversichtlich. "Wir sind gut unterwegs" sagte er. Die kantonalen Wahlen seien gut für die SP verlaufen. Ihre Themen beschäftigten die Menschen, während es die Konkurrenz immer noch mit Provokation versuche. "Das geht offensichtlich nicht auf".

An der Basis

Nach Angaben von Masshardt verfügt die SP über ein Wahlkampfbudget von 1,5 Millionen Franken, knapp die Hälfte davon aus Spenden von Privatpersonen. Vom Budget fliessen 300'000 Franken in Plakate. Diese seien nur ein Teil des Wahlkampfs, erklärte die Wahlkampfleiterin. Den Schwerpunkt setzt die Partei bei ihrer Basiskampagne, für die rund eine halbe Million Franken eingesetzt werden soll.

Bis vor den Sommerferien wurden rund 15'000 persönliche Gespräche geführt. Nun folgt wie schon im letzten Wahlkampf eine Telefonkampagne, mit der für die Wahlen mobilisiert werden soll. Auf Postkarten, bei Standaktionen und in den sozialen Medien sollen die Plakatsujets wieder in Erscheinung treten.

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BMW-Fahrer begeht Fahrerflucht, Polizei sucht Zeugen

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 43 min fa
BMW-Fahrer begeht Fahrerflucht, Polizei sucht ZeugenVolksblattBMW-Fahrer begeht Fahrerflucht, Polizei sucht Zeugen Liechtenstein | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 11:43:00Tue, 20 Aug 2019 11:54:53

SCHAAN - In Schaan ereignete sich am Montagmorgen ein Verkehrsunfall, bei dem der fehlbare Autofahrer die Unfallstelle verliess, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Wie die Landespolizei am Dienstag weiter mitteilte, handelt es sich dabei um den Lenker eines weissen BMWs mit St. Galler Kennzeichen, der Unfall ereignete sich um 7 Uhr bei der Lichtsignalanlage Landstrasse–Marianumstrasse.

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Augsburg verstärkt sich weiter in der Defensive

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 49 min fa
Augsburg verstärkt sich weiter in der DefensiveTin Jedvaj wird bei Augsburg Teamkollege von Stephan LichtsteinerAugsburg verstärkt sich weiter in der Defensive IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 11:37:00Tue, 20 Aug 2019 11:37:00

ZÜRICH - Einen Tag nach der Verpflichtung von Stephan Lichtsteiner rüstet der Bundesligist Augsburg in der Verteidigung weiter auf.

Das Team des Schweizer Trainers Martin Schmitt lieh von Liga-Konkurrent Bayer Leverkusen für ein Jahr Tin Jedvaj aus. Der 23-Jährige, der bei Leverkusen noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 besitzt, wurde im vergangenen Jahr mit Kroatien Vize-Weltmeister.

Augsburg kann Verstärkung in der Defensive dringend gebrauchen, startete es doch mit einer 1:5-Auswärtsniederlage gegen Borussia Dortmund in die neue Saison.

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Bericht: Epstein unterschrieb zwei Tage vor Tod ein Testament

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 54 min fa
Bericht: Epstein unterschrieb zwei Tage vor Tod ein TestamentDer angeklagte Multimillionär Jeffrey Epstein hat sein Vernögen in Höhe von 578 Millionen Dollar kurz vor seinem Tod einem Treuhandfonds übertragen, schrieb die "New York Post". Dies könnte die Entschädigung von Opfern erschweren.Bericht: Epstein unterschrieb zwei Tage vor Tod ein Testament IN | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 11:32:00Tue, 20 Aug 2019 11:32:00

NEW YORK - Der wegen Sexualverbrechen angeklagte Multimillionär Jeffrey Epstein hat einem Medienbericht zufolge zwei Tage vor seinem mutmasslichen Suizid ein Testament unterschrieben.

Darin habe er sein Vermögen in Höhe von 578 Millionen Dollar einem Treuhandfonds übertragen, schrieb die "New York Post" am Montag. Dies könnte die Entschädigung von Opfern erschweren. Derweil zog das US-Justizministerium wegen Versäumnissen während Epsteins Haft weitere personelle Konsequenzen.

Laut "New York Post" ist unklar, wer von dem durch das Testament eingerichteten Treuhandfonds "The 1953 Trust" profitiert. Ein Begünstigter sei in dem Dokument nicht genannt.

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg News könnte der Schritt es mutmasslichen Missbrauchsopfern erschweren, Schadenersatz einzuklagen. Mehrere Frauen hatten nach Epsteins Tod Klage eingereicht und angegeben, in der Vergangenheit von ihm sexuell missbraucht worden zu sein. Sie forderten hunderte Millionen Dollar Entschädigung von Epsteins Erben und möglichen Komplizen.

In seinem Testament gab der einstige Hedgefondsmanager an, unter anderem Aktien im Wert von mehr als 300 Millionen Dollar zu besitzen, ausserdem sechs Luxusanwesen an Orten wie New York, Paris und Florida sowie Flugzeuge, Autos und Boote im Wert von mehr als 18 Millionen Dollar.

Personelle Konsequenzen

Derweil zog das US-Justizministerium weitere personelle Konsequenzen aus dem Epstein-Fall. Die Leitung des Federal Bureau of Prisons werde neu besetzt, teilte Justizminister Bill Barr am Montag mit. Die Behörde ist für die Verwaltung der Bundesgefängnisse zuständig. Kathleen Hawk Sawyer soll demnach Hugh Hurwitz ablösen, der den Posten 15 Monate lang innehatte. Die ehemalige Gefängnispsychologin leitete die Behörde bereits zwischen 1992 und 2003.

Barr hatte von "ernsthaften Unregelmässigkeiten" bei der Überwachung Epsteins gesprochen und eine "gründliche Untersuchung" der Todesumstände des 66-Jährigen zugesagt. Epstein war bereits am 23. Juli nach einem mutmasslichen Suizidversuch verletzt in seiner Zelle gefunden worden. Seine verstärkte Überwachung wegen Suizidgefahr wurde aber am 29. Juli wieder eingestellt.

Vor einer Woche war der Direktor des Hochsicherheitsgefängnisses in New York, in dem Epstein starb, für die Dauer der Ermittlungen zu den Todesumständen versetzt. Zwei Wärter aus Epsteins Zellentrakt wurden suspendiert.

Düsteres Bild

Die "New York Times" zeichnete ein düsteres Bild von Epsteins letzten Tagen. Die Zeitung berichtete unlängst, der Multimillionär habe seine mit Ungeziefern befallene Zelle so sehr verabscheut, dass er Anwälte bezahlte, um mit ihnen bis zu zwölf Stunden in anderen Räumen verbringen zu können. Er habe sich selten gewaschen und statt auf seinem Bett auf dem Boden geschlafen.

Epstein war am 10. August tot in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden worden. Nach Angaben des Justizministeriums beging er Suizid. Der 66-Jährige soll jahrelang junge Mädchen und Frauen sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben. Bei einer Verurteilung hätten dem US-Multimillionär, der gute Kontakte zu zahlreichen Politikern und Prominenten hatte, bis zu 45 Jahre Haft gedroht.

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Gehörloser Lee bezwingt Laaksonen - auch Golubic verliert

Liechtensteiner Volksblatt - 5 ore 12 min fa
Gehörloser Lee bezwingt Laaksonen - auch Golubic verliertLee Duck-Hee sorgte in Winston-Salem für AufsehenGehörloser Lee bezwingt Laaksonen - auch Golubic verliert IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 11:14:00Tue, 20 Aug 2019 11:14:00

TENNIS - Henri Laaksonen (ATP 120) scheitert in Winston-Salem in der 1. Runde. Auch Viktorija Golubic (WTA 73) verlor beim Turnier in der New Yorker Bronx gleich zum Auftakt.

Laaksonen unterlag dem Südkoreaner Lee Duck-Hee (ATP 212) 6:7 (4:7), 1:6. Es war für den 27-jährigen Schaffhauser, der im ersten Satz eine 4:1-Führung aus der Hand gegeben hatte, keine gewöhnliche Niederlage. Der 21-jährige Lee kam gehörlos auf die Welt und bestritt sein erstes Spiel überhaupt im Hauptfeld eines ATP-Turniers.

Die Leute hätten sich über ihn lustig gemacht und gesagt, dass er nicht Tennis spielen solle, sagte Lee. Seine Motivation bestehe darin, "mein Leben zu geniessen, indem ich die Behinderung überwinde. Wenn man wirklich will, kann man alles erreichen." Dennoch ist es erstaunlich, was Lee geschafft hat. Im Tennis kommt der Fähigkeit zu hören eine grosse Bedeutung zu. Der Südkoreaner gleicht das Manko damit aus, in dem er den Fokus auf den Schwung des Gegners legt und dadurch die Geschwindigkeit sowie den Spin des Balles zu erahnen versucht.

Lee verwendet keine Gebärdensprache, sondern liest Lippen und stützt sich auf Handbewegungen der Schiedsrichter. Da er die Ankündigungen des Scores nicht hört, muss er insbesondere bei kleineren Turnieren ohne Anzeigetafeln am Spielfeldrand Punkte und Games im Kopf behalten. Gegen Laaksonen wollte er einmal nochmals aufschlagen, obwohl er das Game schon für sich entschieden hatte. "Ich glaube, der Schiedsrichter hat vergessen, das Signal zu geben", so Lee, der schon dreimal an einem Challenger-Turnier im Final gestanden hat.

Nun sorgte er erstmals auch auf der höchsten Stufe für Furore. Nächste Gegner in Winston-Salem ist der als als Nummer 3 gesetzte Pole Hubert Hurkacz (ATP 41).

Golubic chancenlos

Ein Spiel zum Vergessen erlebte Golubic gegen die in der Weltrangliste eine Position besser klassierte Französin Fiona Ferro. Die 26-jährige Zürcherin, die als Lucky Loserin ins Hauptfeld gerückt war, gewann bloss ein Game und verlor nach 62 Minuten 0:6, 1:6. Beim ersten Duell gegen Ferro im vergangenen Oktober in Linz hatte Golubic noch gut mitgehalten (4:6, 6:3, 3:6).

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Naturschutzgebiet auf unterirdischem Tanklager am Rhein bei Eglisau

Liechtensteiner Volksblatt - 5 ore 27 min fa
Naturschutzgebiet auf unterirdischem Tanklager am Rhein bei EglisauAuf dem 26'000 Quadratmeter grossen Gelände am Rhein bei Eglisau soll ein Naturschutzgebiet entstehen.Naturschutzgebiet auf unterirdischem Tanklager am Rhein bei Eglisau Schweiz | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 10:59:00Tue, 20 Aug 2019 10:59:00

EGLISAU ZH - Am Rheinufer bei Eglisau ZH lagerten seit den 1950er-Jahren rund 200 Treib- und Brennstofftanks unter der Erde. Das Relikt aus dem Kalten Krieg ist im vergangenen Jahr zurückgebaut und am Dienstag der Naturschutzorganisation Pro Natura übergeben worden.

Auf dem verwaisten, nicht eingezäunten Gebiet bei Eglisau zeugten überwachsene Betonbauten, Türen und Schachtdeckel von einer längst vergangenen Zeit. Die unterirdische Anlage mit ihren 174 Stahl- und 25 Betontanks stellte aber zunehmend ein Sicherheitsrisiko dar. Und so wurde im Frühling 2018 mit dem Rückbau begonnen.

"Wir haben das Ziel erreicht, die Belastungen für Mensch und Umwelt möglichst gering zu halten", wird Martin Eberhard, CEO der zuständigen Bauunternehmung, in einer gemeinsamen Mitteilung des Zürcher Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), der Eberhard Bau AG, der Migrol AG und der Gemeinde Eglisau zitiert.

Ende November 2018 verschwand gemäss Mitteilung der letzte Stahltank vom Gelände. Insgesamt wurden rund 5000 Kubikmeter Beton und rund 15'000 Tonnen mit Kohlenwasserstoff kontaminiertes Material fachgerecht entsorgt. Nach der Winterpause erfolgten schliesslich die Aufräum- und Abschlussarbeiten.

Neue Eigentümerin des Areals ist die Naturschutzorganisation Pro Natura. Ihr wurde am Dienstag bei der Aufrichte das Grundstück übergeben. Auf dem 26'000 Quadratmeter grossen Gelände soll ein Naturschutzgebiet mit Lern- und Naherholungswert entstehen. Pro Natura wird dafür in den nächsten Monaten ein Projekt ausarbeiten.

Hochrhein als Wasserstrasse

Die Idee eines unterirdischen Tanklagers für Treib- und Brennstoffe stammte von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler. Denn in den 1950er-Jahren ging man davon aus, dass der Hochrhein bald als Wasserstrasse für den Lastverkehr ausgebaut werden würde. Güter hätten mit Schiffen bis in den Kanton Zürich transportiert werden sollen.

Allerdings wurden die Pläne nie umgesetzt und so war auch dem Tanklager kein kommerzieller Erfolg beschieden. Von 1957 bis 1978 betrieb die Migrol AG das Lager von Land her, bevor sie später die rund 200 Tanks entleerte und das Areal weiterverkaufte.

Die Migrol hatte auch die Bauherrschaft für die Sanierung übernommen und mit 5,7 Millionen Franken den Hauptteil der Kosten übernommen. Der Kanton Zürich steuerte 500'000 Franken bei, "weil es im öffentlichen Interesse liege, dass das Gefahrenpotenzial nachhaltig beseitigt werden könne".

In sorgfältiger Arbeit wurden die Stahl- und Betontanks an die Erdoberfläche geschaffen und fachgerecht entsorgt.© Liechtensteiner Volksblatt
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Weiteres Wolfsrudel im Kanton Graubünden gesichtet

Liechtensteiner Volksblatt - 5 ore 31 min fa
Weiteres Wolfsrudel im Kanton Graubünden gesichtetVolksblattWeiteres Wolfsrudel im Kanton Graubünden gesichtet Region | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 10:55:00Tue, 20 Aug 2019 10:58:37

OBERSAXEN MUNDAUN - Ein Jäger hat am vergangenen Wochenende auf dem Gebiet der Gemeinde Obersaxen Mundaun drei Jungwölfe gesichtet. Es dürfte sich dabei um Jungtiere eines bisher nicht bekannten Wolfsrudels handeln, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei am Dienstag mitteilte.

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Hongkongs Regierungschefin signalisiert Gesprächsbereitschaft

Liechtensteiner Volksblatt - 5 ore 51 min fa
Hongkongs Regierungschefin signalisiert GesprächsbereitschaftHongkongs Regierungschefin Carrie Lam hat am Dienstag eine Dienstag eine "Plattform zum Dialog" angekündigt.Hongkongs Regierungschefin signalisiert Gesprächsbereitschaft IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 10:35:00Tue, 20 Aug 2019 10:35:00

HONGKONG - Vor dem Hintergrund anhaltender Massenproteste der Demokratiebewegung in Hongkong hat die chinatreue Regierungschefin Carrie Lam Gesprächsbereitschaft signalisiert. Lam kündigte am Dienstag eine "Plattform zum Dialog an".

Sie und ihre Regierung seien "entschlossen, zuzuhören, was die Leute uns zu sagen haben". Dabei machte die Regierungschefin allerdings kein konkretes Angebot an die Protestbewegung. Es gehe um einen Dialog "mit Menschen aus allen Lebensbereichen".

Am Wochenende waren in der früheren britischen Kronkolonie mit ihren 7,5 Millionen Einwohnern mehr als eine Million Menschen friedlich auf die Strassen gegangen. Die Proteste für Freiheit und Demokratie dauern bereits seit zweieinhalb Monaten.

Hongkong gehört seit dem Abzug der Briten 1997 wieder zu China. Als Sonderverwaltungszone hat es eigentlich noch bis 2047 umfangreiche Sonderrechte garantiert. Viele fürchten nun darum. Forderungen der Demonstranten sind freie Wahlen und eine unabhängige Untersuchung von Polizeigewalt bei früheren Demonstrationen. Aus der Menge wurden aber auch Rufe nach Unabhängigkeit laut.

Lam sagte, dass es eine Untersuchung der seit dem 9. Juni andauernden Proteste und der damit verbundenen Beschwerden gegen die Polizei geben werde. Diese solle jedoch von der Aufsichtsbehörde der Polizei und nicht, wie von Demonstranten gefordert, von einer unabhängigen Stelle durchgeführt werden.

Anders als in den Wochen zuvor kam es bei den Protesten am Wochenende nicht zu nennenswerten Ausschreitungen. Die Demonstranten bauten keine Barrikaden. Die Polizei verzichtete auf den Einsatz von Tränengas, was als Zeichen der Entspannung gewertet wurde. In dieser Woche soll es mit kleineren Protesten weitergehen. Für den 31. August riefen die Veranstalter zu einer neuen Grosskundgebung auf.

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Verlosung von Aufenthaltsbewilligungen: Bewerbung bis 31. August

Liechtensteiner Volksblatt - 5 ore 55 min fa
Verlosung von Aufenthaltsbewilligungen: Bewerbung bis 31. AugustVolksblattVerlosung von Aufenthaltsbewilligungen: Bewerbung bis 31. August Liechtenstein | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 10:31:00Tue, 20 Aug 2019 10:59:50

VADUZ - Das Ausländer- und Passamt (APA) nimmt noch bis spätestens 31. August Bewerbungen für die Auslosung von Aufenthaltsbewilligungen an EWR-Staatsangehörige entgegen, wie es in einer Pressemitteilung heisst. Die Vorauslosung findet am 11. September, die Schlussauslosung am 15. November statt.

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Lufthansa will im Preiskampf um die Kurzstrecke nicht weichen

Liechtensteiner Volksblatt - 6 ore 7 min fa
Lufthansa will im Preiskampf um die Kurzstrecke nicht weichenLufthansa-Chef Carsten Spohr will Billigfliegern wie Ryanair auf den Kurzstrecken trotz des enormen Preisdrucks Paroli bieten und den Heimmarkt verteidigen. (Archiv)Lufthansa will im Preiskampf um die Kurzstrecke nicht weichen IN | Wirtschaft Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liTue, 20 Aug 2019 10:19:00Tue, 20 Aug 2019 10:19:00

FRANKFURT - Lufthansa-Chef Carsten Spohr will Billigfliegern wie Ryanair auf den Kurzstrecken trotz des enormen Preisdrucks Paroli bieten. "Wir werden uns auf dem Heimatmarkt nicht von denen verjagen lassen, die es gewohnt waren, zu kommen, zu sehen und zu siegen."

Dies sagte Spohr am Montagabend vor Journalisten in Frankfurt. "Wir haben die finanzielle Stärke, um dagegenzuhalten", sagte Spohr mit Blick auf die irische Fluglinie, die Rivalen durch Tiefstpreise aus dem Markt drängen will.

Derzeit herrsche auf der Kurzstrecke in Deutschland und Österreich ein weltweit einzigartiger Preiskampf. "Und wir sind mittendrin." Im nächsten Jahr werde sich das hoffentlich so nicht fortsetzen.

Deutschlands grösste Fluggesellschaft will mit drastischen Kostensenkungen vor allem bei der Tochter Eurowings im Wettbewerb mithalten, musste im Juni wegen des schwachen Geschäftsverlaufs aber ihre Jahresprognose kappen.

Vor allem kleine Wettbewerber bleiben in diesem Umfeld auf der Strecke, zuletzt die isländische Wow Air, davor in Deutschland die Fluggesellschaft Germania und 2017 Air Berlin. Eine Konsolidierung der Luftfahrtbranche bleibe überfällig und werde sich durch die erkennbare Abschwächung der Konjunktur beschleunigen, erläuterte Spohr.

Nur noch zwölf globale Airlines

"Wir sind gut positioniert für die zunehmende globale Konsolidierung, in der wir eine Rolle spielen wollen und eine Rolle spielen werden." Lufthansa hatte etwa an der Ferienfluggesellschaft Condor des britischen Reisekonzerns Thomas Cook Interesse gezeigt, der Verkaufsprozess wurde aber ausgesetzt.

Nach Ansicht Spohrs wird es irgendwann - neben kleineren Fluglinien - nur noch etwa zwölf echte globale Carrier geben - "drei in den USA, drei in China, drei am Golf und drei in Europa." Die Lufthansa werde einer davon sein.

Bei der Bekämpfung des Klimawandels will auch die Kranich-Linie ihren Beitrag leisten. Den wichtigsten Hebel zur Reduzierung des klimaschädlichen Kohlendioxidausstosses in der Luftfahrt sieht Spohr im Einsatz moderner Flugzeuge. Damit könne der CO2-Ausstoss pro Passagier um 25 Prozent gesenkt werden.

Deshalb investiere die Lufthansa hier viel Geld, alle zwei Wochen werde ein neues Flugzeug in Betrieb genommen. Weitere zehn Prozent weniger CO2 könnte durch eine effizientere Flugsicherung erreicht werden. Hinzu komme der Einsatz des noch sehr teuren synthetischen, aber CO2-freien Kerosins.

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