Liechtenstein

Brände, Hagel und Unwetter in Australien

Liechtensteiner Volksblatt - 2 ore 8 min fa
Brände, Hagel und Unwetter in AustralienWährend es im Südosten Australiens immer noch brennt, treten im Norden nach heftigem Regen die Flüsse über die Ufer. (Foto: AP)Brände, Hagel und Unwetter in Australien IN | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 20 Jan 2020 05:26:00Mon, 20 Jan 2020 05:26:00

CANBERRA - Starker Regen und Gewitter sind über Teile der Brandgebiete im Südosten Australiens gezogen. In der Hauptstadt Canberra gingen am Montag stellenweise Hagelkörner so gross wie Golfbälle nieder, ähnlich wie am Vorabend in Melbourne.

Autos und Häuser wurden demoliert. Das Wetteramt warnte am Montag vor heftigem Wind und schweren Gewittern für Regionen in den Bundesstaaten New South Wales, Victoria und Queensland. Auch Sturzfluten seien möglich.

Es gab auch Berichte über andere Wetterextreme: Viele Australier teilten Bilder im Internet, die einen gewaltigen Sandsturm in New South Wales zeigten, der den Himmel verdunkelte. Laut Wetteramt wurde bei dem Sturm in der Stadt Dubbo eine Geschwindigkeit von 100 Kilometern in der Stunde gemessen.

Starker Regen hilft seit vergangener Woche bei den Löscharbeiten. Das viele Wasser brachte aber auch neue Probleme: In Queensland wurden mehrere Autobahnen und Strassen überflutet.

Buschfeuer brennen immer noch

In Australien wüten seit Monaten schwere Buschfeuer. Seit September starben 29 Menschen. Die Flammen vernichteten bisher mehr als 12 Millionen Hektar Land, das entspricht etwa einem Drittel der Fläche von Deutschland. Im besonders betroffenen Bundesstaat New South Wales brennen aktuell noch fast 70 Feuer.

In Melbourne war das Wetter zum Auftakt der Australian Open vergleichsweise angenehm: 21 Grad und bedeckter Himmel. Es ist das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres. Für den Fall, dass der Rauch als Folge der australischen Buschfeuer in die Stadt zurückkehrt, haben die Veranstalter Regeln aufgestellt, wann die Tennisspiele unterbrochen werden.

Ein hungriges Wallaby frisst eine Süsskartoffel, die Tierschützer für sie über den riesigen Brandgebieten aus Helikoptern abwerfen. Nach den Bränden gibt es für die überlebenden Tiere keine Nahrung in den verbrannten Wäldern. (Foto: Guy Ballard/AP)Ein riesiger Sandsturm rollt auf die Stadt Dubbo mitten im Dürregebiet Australiens zu. (Foto: AP)© Liechtensteiner Volksblatt
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Kein Erfolgserlebnis für Schweizer Frauen

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 31 min fa
Kein Erfolgserlebnis für Schweizer FrauenJil Teichmann wehrte sich bei ihrem ersten Auftritt im Hauptfeld am Australian Open nach KräftenKein Erfolgserlebnis für Schweizer Frauen IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 20 Jan 2020 04:03:00Mon, 20 Jan 2020 04:03:00

TENNIS - Für Jil Teichmann und Viktorija Golubic ist das Australian Open bereits zu Ende. Teichmann verliert in der 1. Runde gegen Jekaterina Alexandrowa ebenso in drei Sätzen wie Golubic gegen Zhu Lin.

Jil Teichmann (WTA 68) wehrte sich bei ihrer Premiere im Hauptfeld im Melbourne Park gegen die im Ranking 40 Plätze bessere klassierte Russin Alexandrowa nach Kräften, ehe sie mit 4:6, 6:4, 2:6 unterlag.

Im zweiten Satz holte sie einen 1:3-Rückstand auf und schaffte dank fünf von sechs gewonnenen Games den Satzausgleich, im dritten zog Alexandrowa aber schnell auf 4:0 davon, ehe sie nach 2:10 Stunden ihren dritten Matchball verwertete.

Die 25-Jährige aus Tscheljabinsk setzte damit ihren vorzüglichen Saisonstart fort. Zum Auftakt des Jahres gewann sie das Turnier in Shenzhen.

Noch länger als Teichmann stand Viktorija Golubic (WTA 76) im Einsatz. Nach gut zweieinhalb Stunden unterlag sie der Chinesin Zhu Lin (WTA 71) 6:4, 1:6, 6:7 (5:10).

Die Partie hatte hin und her gewogen, wobei sich beiden Spielerinnen die Möglichkeit bot, diese frühzeitig zu ihren Gunsten zu entscheiden. Golubic vergab beim Stand von 4:4 und 5:5 im dritten Durchgang je einen Breakball, insgesamt liess sie allein im finalen Satz elf Breakchancen verstreichen.

Im Super-Tiebreak führte Golubic mit 3:0, ehe ihr ein kurzer Aussetzer das Game und damit die Partie kostete. Die 27-Jährige schaffte es damit auch im fünften Anlauf im Hauptfeld am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres nicht, die 1. Runde zu überstehen.

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Mysteriöse Lungenkrankheit breitet sich in China aus

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 13 min fa
Mysteriöse Lungenkrankheit breitet sich in China ausEin an der mysteriösen Lungenkrankheit erkrankter Patient wird in ein Spital in Wuhan eingeliefert. Drei Menschen sind bisher an der Krankheit gestorben. (Foto: Stringer/EPA Keystone)Mysteriöse Lungenkrankheit breitet sich in China aus IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 20 Jan 2020 03:21:00Mon, 20 Jan 2020 03:21:00

SHANGHAI - Die durch das Coronavirus ausgelöste mysteriöse Lungenkrankheit in China hat sich erstmalig auch ausserhalb der zentralchinesischen Metropole Wuhan in der Volksrepublik verbreitet. Drei Menschen sind an der Krankheit bereits gestorben.

Die chinesische Gesundheitskommission bestätigte zwei neue Fälle in Peking und eine Erkrankung in der Provinz Guangdong. Damit ist der neue Coronavirus-Stamm in China nicht mehr nur auf Wuhan begrenzt. Alle drei Patienten seien jedoch in Wuhan gewesen.

In der Millionenstadt hat sich die Zahl der mit dem Erreger Infizierten erhöht: über das Wochenende seien 136 neue Fälle gemeldet worden, teilte die Gesundheitsbehörde mit.

Damit ist die Zahl der bestätigten Fälle sprunghaft auf rund 200 gestiegen. Ein weiterer Patient starb. Damit gibt es jetzt drei Todesfälle, wie die Gesundheitsbehörde der zentralchinesischen Stadt Wuhan am Montag berichtete.

Der Grossteil der Infektionen konzentrierte sich mit 198 Fällen weiter auf die 11-Millionen-Metropole Wuhan. Von den Patienten sind 35 schwer erkrankt, neun in einem kritischen Zustand, wie die Gesundheitsbehörde berichtete.

Bis Sonntag waren erst rund 60 Fälle offiziell bestätigte worden. Doch gehen Forscher am Imperial College London davon aus, dass die Ausbreitung der Krankheit viel grösser ist als bisher bekannt. Nach ihrer Wahrscheinlichkeitsrechnung schätzen die Experten die Zahl der Patienten auf mehr als 1700.

Übertragung von Mensch zu Mensch

Auch warnen die Experten vor einer möglichen Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch. Chinas Gesundheitskommission mahnte in Peking zur Vorsicht, weil der Ursprung des neuen Typs von Coronavirus noch nicht gefunden sei. Auch sei nicht sicher, wie sich Menschen ansteckten: "Die Übertragung wird noch nicht völlig verstanden." Trotzdem hielten Experten den Ausbruch für "kontrollierbar".

Es wird vermutet, dass das neuartige Virus aus der Tierwelt kommt. Die anfänglichen Infektionen wurden mit einem inzwischen geschlossenen Fischmarkt in Wuhan in Verbindung gebracht, auf dem auch wilde Tiere verkauft wurden.

Coronaviren verursachen oft harmlose Erkrankungen wie Erkältungen - allerdings gehören auch Erreger gefährlicher Atemwegskrankheiten wie Sars und Mers dazu.

Auch das Sars-Virus, dem der neue Erreger ähnlich ist, stammte vermutlich aus der Tierwelt. Sars steht für "Severe Acute Respiratory Syndrome", also Schweres Akutes Atemwegssyndrom.

800 Tote bei Sars-Pandemie

Bei der Sars-Pandemie waren 2002/2003 von China ausgehend weltweit rund 8000 Menschen an der Lungenseuche erkrankt. Knapp 800 starben. Damals war der Ausbruch anfangs vertuscht worden, was eine schnelle Reaktion verhindert und die Verbreitung zunächst begünstigt hatte.

Vor gut einer Woche hatten Experten die Gensequenz des neuen Virus entschlüsselt, was die Tests bei Patienten mit Lungenentzündungen unbekannter Ursache erleichtert.

Auch im Ausland gibt es bereits Fälle. In Thailand sind zwei Infektionen und in Japan ein Fall bei Reisenden aus Wuhan bestätigt worden. Die drei Patienten hatten aber nicht den Tiermarkt besucht, wo der Ursprung vermutet wird. Das liess Experten vor einer Übertragung von Mensch zu Mensch warnen.

Bisher keine Reisewarnung

Die Weltgesundheitsorganisation hat bisher keine Reisewarnung für Touristen ausgesprochen. Die US-Gesundheitsbehörde (CDC) riet aber Reisenden nach Wuhan, Tiermärkte und den Kontakt mit Tieren oder mit kranken Personen zu meiden. "Eine begrenzte Übertragung von Mensch zu Mensch könnte vorkommen", hiess es in der Mitteilung.

Asiatische Nachbarn haben vorsorglich Fieberkontrollen bei Einreisenden aus China eingeführt. Auch die US-Flughäfen in New York, San Francisco und Los Angeles machen Gesundheitskontrollen bei Reisenden aus Wuhan.

Die Gefahr der Übertragung infektiöser Krankheiten wächst noch mit der laufenden Reisewelle zum chinesischen Neujahrsfest am kommenden Samstag. In der grössten jährlichen Völkerwanderung sind einige Hundert Millionen Chinesen unterwegs.

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Prinz Harry: Bin traurig, dass es soweit gekommen ist

Liechtensteiner Volksblatt - 6 ore 32 min fa
Prinz Harry: Bin traurig, dass es soweit gekommen istPrinz Harry ist traurig, dass er und seine Frau Meghan sich ganz aus ihren Rollen als Mitglieder der engeren Königsfamilie zurückziehen müssen. Er habe sich das anders vorgestellt, teilte der Prinz auf Instagram mit.( Foto: Frank Augstein, AP Keystone)Prinz Harry: Bin traurig, dass es soweit gekommen ist IN | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Mon, 20 Jan 2020 01:02:00Mon, 20 Jan 2020 01:02:00

LONDON - Der britische Prinz Harry (35) hat sich mit Bedauern zu seinem Abschied von der Rolle als Mitglied der engeren Königsfamilie geäussert.

"Als Meghan und ich heirateten, waren wir aufgeregt, hoffnungsvoll und wir wollten etwas Sinnvolles tun", sagte Harry in einer Rede vor Mitarbeitern der Hilfsorganisation Sentebale, die am Sonntag auf dem Instagram-Konto des Paares gepostet wurde. Er fügte hinzu: "Deshalb macht es mich traurig, dass es so weit gekommen ist."

Erst am Samstag hatte das Königshaus mitgeteilt, dass Harry und Meghan vom Frühjahr an auf ihre Titel "Königliche Hoheit" verzichten und keine offiziellen Aufgaben für die Queen mehr übernehmen werden. Das Paar hatte zuvor bereits selbst angekündigt, sich teilweise zurückzuziehen.

Vorgestellt hatten die beiden sich das Ganze aber anders, wie Harry nun bestätigte. Sie hätten sich nicht leichtfertig dazu entschieden, von ihrer Rolle zurückzutreten, so Harry. "Es gab aber keine andere Option."

Ihre Hoffnung sei gewesen, die bisherigen Aufgaben für die Queen, den Commonwealth und das Militär fortzuführen, aber dabei auf öffentliche Gelder zu verzichten. "Leider war das nicht möglich", sagte der Prinz.

"Ich habe das akzeptiert mit dem Wissen, dass es nichts daran ändert, wer ich bin, oder wie entschlossen ich bin." Er lasse alles hinter sich, was er gekannt habe, in der Hoffnung auf ein friedvolleres Leben. Für seine Grossmutter, die Queen, habe er aber den allergrössten Respekt.

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Berliner Gipfel einigt sich auf Schritte zum Frieden in Libyen

Liechtensteiner Volksblatt - Dom, 19/01/2020 - 23:42
Berliner Gipfel einigt sich auf Schritte zum Frieden in LibyenDie deutsche Kanzlerin Merkel begrüsst zusammen mit Uno-Generalsekretär Guterres (rechts) in Berlin den türkischen Präsidenten Erdogan.Berliner Gipfel einigt sich auf Schritte zum Frieden in Libyen IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Sun, 19 Jan 2020 23:42:00Sun, 19 Jan 2020 23:42:00

BERLIN - Die in den Bürgerkrieg in Libyen verwickelten Staaten haben sich auf einen Mechanismus zur Beilegung des Konfliktes geeinigt. Sie verpflichteten sich am Sonntag in Berlin zur Einhaltung eines Uno-Waffenembargos und zu einem Ende der Unterstützung der Konfliktparteien.

Zudem sollen internationale Anstrengungen zur Überwachung des Militär-Embargos verstärkt werden, heisst es in einer Erklärung von 16 Staaten und Organisationen. Gefordert wird eine umfassende Demobilisierung und Entwaffnung der Milizen. Verletzungen eines Waffenstillstandes sollen sanktioniert werden.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, sie sei mit den Ergebnissen der Konferenz zufrieden. US-Aussenminister Mike Pompeo, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und dessen russischer Amtskollege Präsident Wladimir Putin verliessen die Berliner Libyen-Konferenz bereits wieder.

In Libyen brach nach Sturz und Tötung des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi 2011 ein Bürgerkrieg aus. Die Regierung von Ministerpräsident Fajis Al-Sarradsch ist international anerkannt, wird von der Türkei unterstützt, hält aber nur kleine Gebiete rund um die Hauptstadt Tripolis im Westen des Landes.

Gegen Al-Sarradsch kämpft der General Chalifa Haftar mit seinen Verbündeten, die weite Teile des ölreichen Landes beherrschen und unter anderem aus Russland und Ägypten unterstützt werden.

Stärkung der staatlichen Institutionen

Das Berliner Papier formuliert einen neuen politischen Prozess, der eine Stärkung der zentralen Institutionen zum Ziel hat und auf eine Rückkehr zum politischen Prozess unter Führung der Vereinten Nationen abzielt. Eine Reform des Sicherheitssektors müsse das Gewaltmonopol des Staates wieder herstellen, heisst es darin.

Gefordert wird die Respektierung des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte. Wer für Angriffe auf Zivilisten und bewohnte Gebiete, Entführungen, aussergerichtliche Tötungen und sexuelle Gewalt, Folter und Menschenschmuggel verantwortlich sei, müsse zur Verantwortung gezogen werden, heisst es. Die Konferenz fordert auch eine transparente und gerechte Verteilung der Öleinnahmen in dem Land.

Russland bewertete das Treffen als nützlich und einen "kleinen Schritt nach vorn". So würden nun beide Konfliktseiten jeweils fünf Vertreter in einen Militärausschuss entsenden, um weitere Schritte für eine dauerhafte Waffenruhe auszuloten, sagte Aussenminister Sergej Lawrow der Agentur Interfax zufolge zum Abschluss der Konferenz.

Auch Grossbritannien, Frankreich, China, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Republik Kongo, Italien, Ägypten, Algerien sowie die Vereinten Nationen, die Europäische Union, die Afrikanische Union und die Arabische Liga waren bei dem Treffen vertreten. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Strassen rund um Kanzleramt und Reichstag waren abgesperrt, Hotels und Botschaften schwer gesichert.

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Einstand von Trainer Setién - knapp - geglückt

Liechtensteiner Volksblatt - Dom, 19/01/2020 - 22:55
Einstand von Trainer Setién - knapp - geglücktBarcelonas neuer Cheftrainer Quique Setién wirkt bei seinem Einstand etwas nachdenklichEinstand von Trainer Setién - knapp - geglückt IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Sun, 19 Jan 2020 22:55:00Sun, 19 Jan 2020 22:55:00

FUSSBALL - Im ersten Spiel unter dem neuen Cheftrainer Quique Setién müht sich der FC Barcelona mit einem 1:0-Heimsieg gegen Granada ab.

Lionel Messi traf in der 76. Minute nach einem prächtigen Durchspiel mit Arturo Vidal. Der Chilene servierte dem Argentinier den Ball mit einem Absatzpass auf den Fuss. Bis dorthin hatte Messi alle drei nennenswerten Torchancen des Spiels gehabt.

Sieben Minuten vor dem Gegentor hatte Granada einen Spieler wegen einer Gelb-roten Karte verloren. Barça machte sich die Überzahl zunutze. Nach dem Erfolg bleibt Barcelona vor dem punktgleichen Real Madrid Leader.

Ende September hatte Barcelona auswärts gegen den Mittelfeldklub Granada eine von bislang drei Niederlagen in der Meisterschaft erlitten.

Telegramm und Rangliste

Barcelona - Granada 1:0 (0:0). - 65'444 Zuschauer. - Tor: 76. Messi 1:0. - Bemerkungen: 70. Gelb-rote Karte gegen Sanchez (Granada).

Weitere Resultate vom Sonntag: Mallorca - Valencia 4:1. Betis Sevilla - San Sebastian 3:0. Villarreal - Espanyol Barcelona 1:2. Athletic Bilbao - Celta Vigo 1:1.

Rangliste: 1. FC Barcelona 20/43 (50:23). 2. Real Madrid 20/43 (38:13). 3. Atlético Madrid 20/35 (22:14). 4. FC Sevilla 20/35 (25:20). 5. Getafe 20/33 (29:20). 6. San Sebastian 20/31 (33:28). 7. Valencia 20/31 (30:29). 8. Athletic Bilbao 20/30 (21:14). 9. Villarreal 20/28 (34:28). 10. Granada 20/27 (25:26). 11. Betis Sevilla 20/27 (29:32). 12. Levante 20/26 (26:30). 13. Osasuna 20/25 (26:25). 14. Alaves 20/23 (21:29). 15. Valladolid 20/22 (17:23). 16. Eibar 20/22 (20:29). 17. Mallorca 20/18 (22:34). 18. Celta Vigo 20/16 (17:30). 19. Leganes 20/14 (16:33). 20. Espanyol Barcelona 20/14 (16:37).

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145 Verletzte am zweiten Tag gewaltsamer Proteste in Beirut

Liechtensteiner Volksblatt - Dom, 19/01/2020 - 22:27
145 Verletzte am zweiten Tag gewaltsamer Proteste in BeirutDie Wut vieler Libanesen auf ihre korrupte politische Führung lässt sich nicht mehr besänftigen und setzt auch die Hauptstadt Beirut in Brand.145 Verletzte am zweiten Tag gewaltsamer Proteste in Beirut IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Sun, 19 Jan 2020 22:27:00Sun, 19 Jan 2020 22:27:00

BEIRUT - In der libanesischen Hauptstadt Beirut ist es den zweiten Abend in Folge zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen regierungskritischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Laut dem libanesischen Roten Kreuz wurden am Sonntag 145 Menschen verletzt.

Von diesen mussten 45 Menschen in Krankenhäusern behandelt werden. Bereits am Samstag mussten mindestens 377 Menschen medizinisch versorgt werden. Es handelte sich um den gewalttätigsten Tag seit Beginn der Proteste vor drei Monaten.

Am Sonntagabend versammelten sich erneut hunderte Demonstranten im Zentrum von Beirut. Sie riefen "Revolution, Revolution" und warfen mit Steinen und Knallkörpern auf eine Strassensperre der Sicherheitskräfte. Polizisten feuerten Gummigeschosse ab und setzten Wasserwerfer und Tränengas ein.

Laut der amtlichen Nachrichtenagentur ANI berief Präsident Michel Aoun angesichts der Eskalation der Gewalt für Montag ein "Sicherheitstreffen" ein, an dem die Minister für Verteidigung und Inneres teilnehmen sollen.

Nach Angaben eines Komitees von Anwälten wurden etwa 40 Demonstranten am Samstag vorübergehend festgenommen. "Die Mehrheit" von ihnen sei Opfer von "exzessiver Gewalt" gewesen, einige der Demonstranten hätten Verletzungen "am Kopf, im Gesicht oder an den Geschlechtsorganen". In den Krankenhäusern hätten sie Verletzungen festgestellt, die durch Gummigeschosse im Gesicht und am Kopf verursacht worden seien.

Der Libanon wird seit Mitte Oktober von beispiellosen Protesten gegen Korruption und Misswirtschaft erschüttert. Die Wut der Bevölkerung hat in den vergangenen Wochen noch zugenommen, weil sich ihre wirtschaftliche Lage weiter verschlechtert und es mehr als zwei Monate nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Saad Hariri noch immer keine neue Regierung gibt.

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Hochspringer Loïc Gasch erneut überzeugend

Liechtensteiner Volksblatt - Dom, 19/01/2020 - 22:14
Hochspringer Loïc Gasch erneut überzeugendLoïc Gasch wuchtet sich über die LatteHochspringer Loïc Gasch erneut überzeugend IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Sun, 19 Jan 2020 22:14:00Sun, 19 Jan 2020 22:14:00

LEICHTATHLETIK - Beim Hochsprung-Meeting im französischen Hirson gelingt Loïc Gasch von der US Yverdon ein neuerliches Topresultat.

Mit 2,24 m erfüllte Gasch zum zweiten Mal die Limite für die EM im August in Paris. Zwei Wochen nachdem er in Deutschland mit 2,27 m eine persönliche Bestleistung aufgestellt hatte, gelang Gasch die Bestätigung der ausgezeichneten Form. Er schaffte auch dort den Sprung zuoberst auf das Podest und erfüllte zum zweiten Mal die bei 2,24 m festgelegte EM-Limite.

In Aigle stellte derweil der Sprinter Pascal Mancini (FSG Estavayer-le-Lac) den ersten Schweizer Rekord der Saison 2020 auf. Der Freiburger gewann die 50 m in 5,79 Sekunden und unterbot die bisherige nationale Bestmarke von Andreas Baumann um eine Hundertstelsekunde.

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Aline Danioth erlitt Kreuzbandriss

Liechtensteiner Volksblatt - Dom, 19/01/2020 - 21:00
Aline Danioth erlitt KreuzbandrissAline Danioth kann in dieser Saison nicht mehr fahrenAline Danioth erlitt Kreuzbandriss IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Sun, 19 Jan 2020 21:00:00Sun, 19 Jan 2020 21:00:00

SKI ALPIN - Die Verletzung im rechten Knie, die sich Aline Danioth im Weltcup-Parallel-Riesenslaloms in Sestriere zuzieht, stellt sich als Riss des vorderen Kreuzbandes heraus.

Die 21-jährige Urnerin wurde nach dem Sturz mit der Rega in die Schweiz geflogen. Ausführliche Abklärungen an der Universitätsklinik Balgrist in Zürich ergaben überdies Läsionen des Innen- und des Aussenmeniskus. Die Operation ist für den Montag geplant.

Für Aline Danioth, die heuer bei Weltcup-Slaloms zweimal unter die ersten acht fuhr, ist die Saison vorzeitig beendet.

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Ob «Rosamunde» oder «Angel of Death»: Sag dem «Pop-Amt» welche Songs dich prägten

Liechtensteiner Volksblatt - Dom, 19/01/2020 - 20:40
Ob «Rosamunde» oder «Angel of Death»: Sag dem «Pop-Amt» welche Songs dich prägtenVolksblattOb «Rosamunde» oder «Angel of Death»: Sag dem «Pop-Amt» welche Songs dich prägten Liechtenstein | Kultur Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Sun, 19 Jan 2020 20:40:00Sun, 19 Jan 2020 17:55:49

SCHAAN - Im Literaturhaus ist ab Dienstag ein neue Behörde beheimatet. Ihre Aufgabe: «Die wohl persönlichste Datenerfassung, der sich je ein Amt angenommen hat», erklärt Thomas Beck vom Kollektiv «ohnetitel» im Gespräch mit volksblatt.li.

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Lebensaquarelle mit Kratzspuren

Liechtensteiner Volksblatt - Dom, 19/01/2020 - 20:26
Lebensaquarelle mit KratzspurenVolksblattLebensaquarelle mit Kratzspuren Liechtenstein | Kultur Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Sun, 19 Jan 2020 20:26:00Sun, 19 Jan 2020 18:28:31

SCHAAN - Mit ihrem zweiten Roman «Der Sprung» schaffte die 35-jährige Schweizerin Simone Lappert auf Anhieb eine Nomination zum Schweizer Buchpreis. Ihr gut besuchter Leseabend im Schaaner Literaturhaus am Freitag geriet ein Stück weit zur Performance. 

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Sloweniens Handballer verlieren erstmals

Liechtensteiner Volksblatt - Dom, 19/01/2020 - 20:11
Sloweniens Handballer verlieren erstmalsDer Slowene Borut Mackovsek vor einem kräftigen AbschlussSloweniens Handballer verlieren erstmals IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Sun, 19 Jan 2020 20:11:00Sun, 19 Jan 2020 20:11:00

HANDBALL - Sloweniens Handballer, die sich in der Schweizer Gruppe durchgesetzt hatten, beziehen an der Europameisterschaft die erste Niederlage.

Die Slowenen verloren in der Hauptrunde etwas überraschend gegen Ungarn 28:29. Die Ungarn, bei denen Bence Banhidi mit neun Toren bester Werfer war, dürfen plötzlich wieder auf den Einzug in die Halbfinals hoffen.

Diesem Zwischenziel ist Norwegen mit dem dritten Sieg im dritten in die Wertung der Hauptrunde kommenden Spiel einen grossen Schritt nähergekommen. Die Norweger besiegten die Schweden 23:20 und zeigten ihnen auf, dass sie auf dem skandinavischen Territorium eindeutig nur noch die Nummer 3 sind - hinter Norwegen und hinter den generell erfolgreichen Dänen, obwohl diese an der EM in der ersten Gruppenphase gescheitert sind.

Schweden verspielte mit der Niederlage die letzte Chance auf das Weiterkommen. Die Norweger lagen zu keinem Zeitpunkt in Rückstand, dafür aber zwischen dem frühen 5:5 und dem Spielschluss immer voraus - in der zweiten Halbzeit zeitweise mit sechs Toren Vorsprung.

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Liverpool versüsst sich Sieg gegen Erzrivale United mit Rekorden

Liechtensteiner Volksblatt - Dom, 19/01/2020 - 19:46
Liverpool versüsst sich Sieg gegen Erzrivale United mit RekordenJürgen Klopp hat allen Grund zur Freude: Sein Liverpool bricht derzeit alle RekordeLiverpool versüsst sich Sieg gegen Erzrivale United mit Rekorden IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Sun, 19 Jan 2020 19:46:00Sun, 19 Jan 2020 19:46:00

FUSSBALL - Der FC Liverpool übersteht in der 23. Runde der Premier League auch das heisse Duell mit dem grossen Rivalen Manchester United. Nach dem 1:1 im Hinspiel in Manchester siegen die Reds daheim mit 2:0.

Wenn man an der exzellenten Vorrunde von Liverpool einen Makel finden möchte, liesse sich dieser im Spiel gegen den Erzrivalen Manchester United finden. Das 1:1 auswärts im Old Trafford blieb das einzige Meisterschaftsspiel der Vorrunde, aus dem Jürgen Klopps Team keine drei Punkte mitnahm. Eine Scharte, die seit Sonntag keine Bedeutung mehr hat.

Ein Kopfball-Tor von Verteidiger Virgil van Dijk nach einem Corner in der 14. Minute und ein Kontertor von Mohamed Salah in der letzten Minute der Nachspielzeit verhalfen Liverpool zum 21. Sieg im 22. Meisterschaftsspiel. Die Reds sind damit so gut in eine Saison gestartet, wie noch kein Team aus einer von Europas Top-5-Ligen zuvor. Bislang hatte Pep Guardiolas Meistermannschaft 2018 von Manchester City mit 20 Siegen aus 22 Spielen den Rekord gehalten. Auch die 675 Minuten, die Liverpool in der Meisterschaft keinen Gegentreffer mehr erhalten hat, suchen in den europäischen Topligen ihresgleichen.

Dass Liverpool gegen ein lange zahmes Manchester nicht bereits zur Halbzeit die drei Punkte auf der Habenseite verbuchen konnte, lag an der Chancenauswertung und an den Schiedsrichtern. Zwei Mal verhinderten die Offiziellen vor der Pause das vermeintliche 2:0 - einmal aufgrund eines Fouls, das zweite Mal wegen Offsides.

Keinen Anteil am historischen Sieg des souveränen Leaders der Premier League hatte der Schweizer Internationale Xherdan Shaqiri. Der Mittelfeldspieler gehörte gegen Manchester nicht dem Kader von Jürgen Klopp an. Gemäss englischen Medien ein Indiz für einen möglichen Transfer des 28-Jährigen, der von der AS Roma umworben wird.

Telegramm und Rangliste:

Liverpool - Manchester United 2:0 (1:0). - 52'916 Zuschauer. - Tore: 14. Van Dijk 1:0. 93. Salah 2:0. - Bemerkungen: Liverpool ohne Shaqiri (nicht im Aufgebot). 49. Pfostenschuss Henderson (Liverpool).

Rangliste: 1. Liverpool 22/64 (52:14). 2. Manchester City 23/48 (64:27). 3. Leicester City 23/45 (48:23). 4. Chelsea 23/39 (39:30). 5. Manchester United 23/34 (36:27). 6. Wolverhampton 23/34 (34:30). 7. Sheffield United 23/33 (25:22). 8. Tottenham Hotspur 23/31 (36:31). 9. Crystal Palace 23/30 (22:26). 10. Arsenal 23/29 (30:32). 11. Everton 23/29 (26:33). 12. Newcastle United 23/29 (22:34). 13. Southampton 23/28 (29:42). 14. Burnley 23/27 (26:38). 15. Brighton & Hove Albion 23/25 (26:31). 16. West Ham United 22/23 (26:34). 17. Watford 23/23 (20:34). 18. Aston Villa 23/22 (29:44). 19. Bournemouth 23/20 (20:36). 20. Norwich City 23/17 (23:45).

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Einigung in Berlin: Waffenembargo und Friedensschritte in Libyen

Liechtensteiner Volksblatt - Dom, 19/01/2020 - 19:46
Einigung in Berlin: Waffenembargo und Friedensschritte in LibyenDie deutsche Kanzlerin Merkel begrüsst zusammen mit Uno-Generalsekretär Guterres (rechts) in Berlin den türkischen Präsidenten Erdogan.Einigung in Berlin: Waffenembargo und Friedensschritte in Libyen IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Sun, 19 Jan 2020 19:46:00Sun, 19 Jan 2020 19:46:00

BERLIN - Die in den Bürgerkrieg in Libyen verwickelten Staaten haben sich auf einen Mechanismus zur Beilegung des Konfliktes geeinigt. Sie verpflichteten sich am Sonntag in Berlin zur Einhaltung eines Uno-Waffenembargos und zu einem Ende der Unterstützung der Konfliktparteien.

Zudem sollen internationale Anstrengungen zur Überwachung des Militär-Embargos verstärkt werden, heisst es in einer Erklärung von 16 Staaten und Organisationen. Gefordert wird eine umfassende Demobilisierung und Entwaffnung der Milizen. Verletzungen eines Waffenstillstandes sollen sanktioniert werden.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, sie sei mit den Ergebnissen der Konferenz zufrieden. US-Aussenminister Mike Pompeo, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und dessen russischer Amtskollege Präsident Wladimir Putin verliessen die Berliner Libyen-Konferenz bereits wieder.

In Libyen brach nach Sturz und Tötung des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi 2011 ein Bürgerkrieg aus. Die Regierung von Ministerpräsident Fajis Al-Sarradsch ist international anerkannt, wird von der Türkei unterstützt, hält aber nur kleine Gebiete rund um die Hauptstadt Tripolis im Westen des Landes.

Gegen Al-Sarradsch kämpft der General Chalifa Haftar mit seinen Verbündeten, die weite Teile des ölreichen Landes beherrschen und unter anderem aus Russland und Ägypten unterstützt werden.

Das Berliner Papier formuliert einen neuen politischen Prozess, der eine Stärkung der zentralen Institutionen zum Ziel hat und auf eine Rückkehr zum politischen Prozess unter Führung der Vereinten Nationen abzielt. Eine Reform des Sicherheitssektors müsse das Gewaltmonopol des Staates wieder herstellen, heisst es darin.

Gefordert wird die Respektierung des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte. Wer für Angriffe auf Zivilisten und bewohnte Gebiete, Entführungen, aussergerichtliche Tötungen und sexuelle Gewalt, Folter und Menschenschmuggel verantwortlich sei, müsse zur Verantwortung gezogen werden, heisst es. Die Konferenz fordert auch eine transparente und gerechte Verteilung der Öleinnahmen in dem Land.

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Anton «Toni» Meier aus Mauren feierte am Samstag den 100. Geburtstag

Liechtensteiner Volksblatt - Dom, 19/01/2020 - 18:45
Anton «Toni» Meier aus Mauren feierte am Samstag den 100. GeburtstagVolksblattAnton «Toni» Meier aus Mauren feierte am Samstag den 100. Geburtstag Liechtenstein | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt [email protected]Sun, 19 Jan 2020 18:45:00Sun, 19 Jan 2020 18:50:28

MAUREN - Am Samstag feierte Landwirt Anton Meier aus Mauren seinen 100. Geburtstag – und zwar auf dem Gelände des kürzlich neu errichteten Mastviehstall seines Enkels Simon Zerwas im Murer Ried. 

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