Liechtenstein

60-jährige Frau tot in Wohnung gefunden - Ehemann festgenommen

Liechtensteiner Volksblatt - 1 ora 56 min fa
60-jährige Frau tot in Wohnung gefunden - Ehemann festgenommenIn einer Wohnung in St. Gallen ist am Freitag eine Tote gefunden worden. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. (Themenbild)60-jährige Frau tot in Wohnung gefunden - Ehemann festgenommen Schweiz | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 14:52:00Fri, 19 Apr 2019 14:52:00

ST. GALLEN - In einer St. Galler Wohnung ist am Freitagvormittag eine 60-jährige Frau tot aufgefunden worden, mit schweren Kopfverletzungen. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Der Ehemann der Frau wurde festgenommen.

Die Tote wurde kurz nach 11.15 Uhr in einer Wohnung an der Ruhsitzstrasse gefunden. Am Nachmittag teilte die St. Galler Kantonspolizei mit, dass es sich um eine 60-jährige Frau handele.

Ihr Ehemann hatte am Vormittag die Polizei angerufen und gemeldet, dass seine Frau bei einem Streit verletzt worden sei, hiess es in der Mitteilung. Die sofort alarmierte Rettungsmannschaft konnte aber nur noch den Tod der Frau feststellen.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es in der Wohnung zu einem Streit. Dieser sei derart heftig gewesen, dass die Frau an den ihr zugefügten Verletzungen gestorben sei, schrieb die Polizei. Eine Schusswaffe war nach ihren Angaben nicht im Spiel.

Mit welchen Mitteln der Frau die Verletzungen zugefügt wurden, wird zurzeit abgeklärt. Gegen den Ehemann der Frau, einen 66-jährigen Serben, eröffnete die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren.

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Journalistin bei Ausschreitungen in Nordirland erschossen

Liechtensteiner Volksblatt - 1 ora 56 min fa
Journalistin bei Ausschreitungen in Nordirland erschossenUnruhen an Ostern: In der Nacht auf Freitag zündeten Kriminelle auch Autos in der nordirischen Region Londonderry an.Journalistin bei Ausschreitungen in Nordirland erschossen IN | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 14:52:00Fri, 19 Apr 2019 14:52:00

LONDON - Am Rande von schweren Ausschreitungen im nordirischen Londonderry (unter Katholiken: Derry) ist in der Nacht zum Karfreitag eine Journalistin erschossen worden. Die Polizei stufte den Tod der 29-jährigen Lyra McKee als "terroristischen Vorfall" ein.

Führende Politiker der britischen Provinz verurteilten die Tat aufs Schärfste. Der Vorfall zeigte die angespannte Lage in Nordirland, die im Brexit-Drama eine entscheidende Rolle spielt.

McKee sei getroffen worden, als ein Mann im Wohnviertel Creggan auf Polizisten geschossen habe, sagte der Vize-Chef der nordirischen Polizei, Mark Hamilton, am Freitag vor den Medien. Die Sicherheitskräfte seien im Einsatz gewesen, weil rund 50 Brandsätze gegen die Polizei geflogen seien. Zwei Fahrzeuge seien in Brand gesetzt worden. Die 29-Jährige sei verletzt worden und im Spital gestorben.

McKee hat viel über den Nordirland-Konflikt und seine Folgen geschrieben und war unter anderem für das Magazin "The Atlantic" und Buzzfeed News tätig. Sie hatte noch am Donnerstagabend ein Foto im Kurzbotschaftendienst Twitter veröffentlicht, das die Unruhen in Creggan zeigte. "Derry heute Abend. Völlig verrückt", schrieb sie dazu.

Schütze "gewalttätiger Nationalist"

Der Schütze sei ein "gewalttätiger Nationalist", sagte Vize-Polizeichef Hamilton. "Wir behandeln das als terroristischen Vorfall und haben Mordermittlungen eingeleitet", ergänzte er.

In den Online-Netzwerken veröffentlichte Fotos zeigten brennende Fahrzeuge und Vermummte, die Molotowcocktails und Sprengkörper auf Polizeifahrzeuge werfen. Die Ausschreitungen trugen sich vor dem Osterwochenende zu - 21 Jahre nach dem Karfreitagsabkommen und zu einem Zeitpunkt, zu dem irisch-katholische Nationalisten an den Aufstand gegen die Briten in Dublin im Jahr 1916 erinnern.

Politiker beider Seiten verurteilen Gewalt

Die Vorsitzende der nordirischen Democratic Unionist Party (DUP), Arlene Foster, verurteilte die "sinnlose" Gewalt. "Diejenigen, die in den 1970er, -80er und -90er Jahren Schusswaffen in unsere Strassen gebracht haben, lagen falsch. 2019 ist es genauso falsch", erklärte sie.

Auch die Vize-Chefin der irisch-republikanischen Partei Sinn Fein, Michelle O'Neill, verurteilte den Tod der jungen Frau. "Das war ein Angriff auf die Gemeinschaft, ein Angriff auf den Friedensprozess und auf das Karteifreitagsabkommen."

Das Karfreitagsabkommen von 1998 hatte den Nordirland-Konflikt beendet. In der knapp mehrheitlich protestantischen britischen Provinz hatten sich jahrzehntelang irisch-katholische Nationalisten und protestantische Loyalisten bekämpft. Seit den 1960er Jahren starben dabei 3500 Menschen, viele wurden von der Untergrundorganisation IRA getötet.

Schauplatz des "Bloody Sunday"

Die Stadt Derry, die von den Protestanten Londonderry genannt wird, war 1972 Schauplatz des "Bloody Sunday". Damals schossen britische Soldaten auf unbewaffnete Teilnehmer einer nicht genehmigten Demonstration. 14 Menschen wurden getötet.

In den vergangenen Monaten kam es wieder zu einem Anstieg der Gewalt in Nordirland. Die Polizei macht dafür die paramilitärische Gruppe "New IRA" (für deutsch: Neue Irisch-republikanische Armee) verantwortlich. Im Januar detonierte in Derry eine Autobombe.

Das Karfreitagsabkommen sieht neben der Aufteilung der Macht zwischen Protestanten und Katholiken eine Grenze zwischen Irland und Nordirland ohne Kontrollen vor.

Die Grenzfrage ist einer der zentralen Knackpunkte im Brexit-Streit. Die EU-Staaten sehen das Karfreitagsabkommen gefährdet, sollten im Zuge des Austritts Grossbritanniens aus der EU wieder Grenzkontrollen zwischen Nordirland und Irland eingeführt werden.

Eine Polizistin legt Blumen nieder, wo die Journalistin Lyra McKee von einer Kugel getroffen wurde und starb. Die Ordnungshüter vermuten, dass katholische Extremisten hinter der Tat stehen.© Liechtensteiner Volksblatt
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Tausende protestieren mit Greta Thunberg in Rom für Klimaschutz

Liechtensteiner Volksblatt - 2 ore 11 sec fa
Tausende protestieren mit Greta Thunberg in Rom für Klimaschutz"Nicht das Klima muss sich ändern, aber unsere Gewohnheiten müssen es", halten Klima-Aktivisten in Rom in die Höhe, angeführt von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg (links, mit Mikrophon).Tausende protestieren mit Greta Thunberg in Rom für Klimaschutz IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 14:48:00Fri, 19 Apr 2019 14:48:00

ROM - Tausende haben in Rom mit der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg für mehr Klimaschutz protestiert. "Wir werden den Kampf für unsere Zukunft fortsetzen", versprach die 16-Jährige am Freitag auf der zentralen Piazza del Popolo, wo sie mit Jubel begrüsst wurde.

Wochen oder Monate reichten nicht aus; es brauche Jahre, um etwas zu verändern, machte Thunberg klar.

"Mit Greta retten wir den Planeten", skandierten die Teilnehmer. Eine Sprecherin der "Fridays for Future"-Bewegung in Italien sprach von rund 25'000 Teilnehmern. Strom für die Bühne wurde von auf Generatoren montierten Velos geliefert. Thunberg feuerte die Velofahrer in der prallen Sonne an: "Macht weiter!"

Die "Fridays for Future"-Bewegung setzt sich für eine Politik gegen den Klimawandel ein und hat auch in Italien viele Anhänger. Die Kernforderungen: ein schnelles Aus für die klimaschädliche Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, keine Subventionen mehr für diese "dreckigen" Energieträger, mehr Investitionen in erneuerbare Energien aus Windkraft und Sonne.

Junge Leute, aber auch Erwachsene, forderten in Rom einen besseren Schutz des Planeten und prangerten auf ihren Plakaten die Erderwärmung an. Die neunjährige Aktivistin Alice sagte: "Wir müssen verstehen, dass wir jetzt handeln müssen."

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Auffahrunfall in Eschen wegen Unaufmerksamkeit

Liechtensteiner Volksblatt - 2 ore 17 min fa
Auffahrunfall in Eschen wegen UnaufmerksamkeitVolksblattAuffahrunfall in Eschen wegen Unaufmerksamkeit Liechtenstein | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 14:31:00Fri, 19 Apr 2019 14:41:09

ESCHEN - Am Donnerstagnachmittag ereignete sich in Eschen ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, wie die Landespolizei mitteilte.

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Auch ein Servicemann von Swiss-Ski soll festgenommen worden sein

Liechtensteiner Volksblatt - 2 ore 18 min fa
Auch ein Servicemann von Swiss-Ski soll festgenommen worden seinDie "Operation Aderlass" warf einen Schatten auf die nordische Ski-Weltmeisterschaften in SeefeldAuch ein Servicemann von Swiss-Ski soll festgenommen worden sein IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 14:30:00Fri, 19 Apr 2019 14:30:00

LANGLAUF - Die während den Weltmeisterschaften in Seefeld öffentlich gewordene Blutdoping-Affäre um 21 Athleten aus fünf Sportarten zieht weitere Kreise.

Laut der Staatsanwaltschaft Innsbruck seien in den vergangenen Tagen im Zuge der "Operation Aderlass" weitere Personen festgenommen, befragt und wieder auf freien Fuss gesetzt worden, sagte Hansjörg Mayr, der Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck gegenüber der Austria Presse Agentur (APA). Weitere Ermittlungsverfahren seien eingeleitet, ob und welche Sportler betroffen seien, wollte der Staatsanwalt nicht sagen.

Bei einer der festgenommenen Personen soll es sich laut der österreichischen "Kronenzeitung" um einen 33-jährigen Niederösterreicher handeln, der seit vergangener Saison zum Serviceteam der Schweizer Langläufer gehört. Der Servicemann war 2018 nach einer Vakanz von einem Ausrüster zu Swiss-Ski gestossen und betreute unter anderen den vierfachen Olympiasieger Dario Cologna.

Kein Verdacht gegen Cologna

Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft stellte auf Anfrage der APA klar, dass gegen Cologna selbst kein Verdacht bestehe. "In Zusammenhang mit ihm (Cologna - Red.) kam es zu keiner Festnahme", sagte Mayr.

Bei der "Operation Aderlass" waren während der nordischen Ski-Weltmeisterschaften Ende Februar in Seefeld fünf Langläufer festgenommen worden. Diese hatten teilweise gestanden, Blutdoping betrieben zu haben. Als Drahtzieher des Netzwerkes gilt der zum selben Zeitpunkt in Erfurt verhaftete Arzt Mark S.

Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch eine TV-Dokumentation der ARD über den österreichischen Langläufer Johannes Dürr, der angegeben hatte, auch auf deutschem Gebiet Eigenblutdoping betrieben zu haben.

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Schiedsrichterchef Brent Reiber tätlich angegangen

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 47 min fa
Schiedsrichterchef Brent Reiber tätlich angegangenEin Zuger Zuschauer sorgte während des vierten Playoff-Finalspiels für einen EklatSchiedsrichterchef Brent Reiber tätlich angegangen Schweiz | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 13:01:00Fri, 19 Apr 2019 13:01:00

EISHOCKEY - Brent Reiber, der Chef der Schweizer Eishockey-Schiedsrichter, wird während des vierten Playoff-Finalspiels am Donnerstag zwischen Zug und Bern (1:3) von einem Zuschauer tätlich angegriffen.

Swiss Ice Hockey bestätigte auf Anfrage den Sachverhalt, von dem der TV-Sender MySports nach der Partie berichtet hatte.

Der Auslöser für die unschönen Szenen war der nicht gegebene Treffer von Zugs Garrett Roe zum 1:1-Ausgleich. Weil die Schiedsrichter das Tor auch nach dem Studium der Videobilder nicht anerkannten, enervierte sich ein Zuschauer derart, dass dieser seinen Platz auf den Rängen verliess, sich auf die Medientribüne zu Brent Reiber begab und diesen mit einem Schlag an der Schulter traf. Reiber kam mit dem Schrecken davon.

Die Szene auf dem Eis war in der Tat umstritten. Die Schiedsrichter Mark Lemelin und Micha Hebeisen entschieden auf Torhüter-Behinderung des Zuger Stürmers Dennis Everberg an Leonardo Genoni. Der Entscheid war regeltechnisch nicht falsch, weil Everberg den Berner Keeper im Torraum tatsächlich leicht berührte. Die Reglemente lassen in solchen Szenen einen gewissen Ermessensspielraum zu. Niemand hätte sich deshalb beklagen können, wenn Lemelin/Hebeisen den Treffer gegeben hätten.

Die Szene erinnerte an den Playoff-Final 2012 zwischen Bern und den ZSC Lions, als eine ähnliche Aktion die Meisterschaft entschied. Damals schoss Steve McCarthy zwei Sekunden vor dem Ende des siebten Finalspiels in Bern das 2:1 und die Zürcher damit zum Meistertitel. Damals war Torhüter Marco Bührer ebenfalls an der Grenze des Erlaubten bedrängt worden. Der Unterschied zum aktuellen Fall in Zug: Das Tor zählte und Bern konnte - anders als Zug im laufenden Final - nicht mehr reagieren.

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Oppositionsanhänger protestieren nach Wahl gegen Ergebnis

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 57 min fa
Oppositionsanhänger protestieren nach Wahl gegen ErgebnisAnhänger von Oppositionskandidat Prabowo Subianto in Jakarta.Oppositionsanhänger protestieren nach Wahl gegen Ergebnis IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 12:51:00Fri, 19 Apr 2019 12:51:00

JAKARTA - Weil sie Prognosen zum Ausgang der Präsidentschaftswahl in Indonesien nicht anerkennen wollen, wonach Staatschef Joko Widodo auf eine weitere Amtszeit zusteuert, sind mehr als 1000 Anhänger des Oppositionskandidaten Prabowo Subianto auf die Strasse gegangen.

In Weiss gekleidet versammelten sich die Demonstranten nach dem Freitagsgebet vor dem Haus Prabowos im Süden der Hauptstadt Jakarta und sangen muslimische Lieder.

Bei der Wahl im bevölkerungsreichsten muslimischen Land weltweit hatte Amtsinhaber Joko am Mittwoch nach übereinstimmenden Prognosen verschiedener Umfrageinstitute etwa 55 Prozent der Stimmen gewinnen können. Der frühere General Prabowo kam demnach auf rund 45 Prozent.

Prabowo warf dem Regierungslager Wahlbetrug vor und erklärte sich am Donnerstag selbst zum Sieger. Joko sagte, er habe zu "99 Prozent" Vertrauen in die Prognosen seiner Wiederwahl.

Wegen der Grösse des südostasiatischen Vielinselstaates wird es längere Zeit dauern, bis alles ausgezählt ist. Das offizielle Ergebnis wird erst im Mai erwartet. Wahlberechtigt waren 193 Millionen Indonesier. Die Wahlbeteiligung lag offiziellen Angaben zufolge bei 81 Prozent.

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Gondeln der Staubern-Bahn im Rheintal wieder unterwegs

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 8 min fa
Gondeln der Staubern-Bahn im Rheintal wieder unterwegsVom Frühling hinauf in den Winter: Die Staubern-Bahn in Frümsen SG hat am Karfreitag den Betrieb wieder aufgenommen. Im Herbst war eine leere Gondel aus dem Tragseil gesprungen.Gondeln der Staubern-Bahn im Rheintal wieder unterwegs Schweiz | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 12:40:00Fri, 19 Apr 2019 12:40:00

FRÜMSEN SG - Die kleine Gondelbahn von Frümsen SG im Rheintal auf den Staubern-Grat ist seit Karfreitag wieder unterwegs. Sie hat nach einem Unfall im Herbst mit erneuerten Gondeln den Betrieb wieder aufgenommen.

Die Bahn sei vom Interkantonalen Konkordat für Seilbahnen und Skilifte (IKSS) geprüft und freigegeben worden, teilten die Betreiber auf ihrer Webseite mit. Die Seilbahn ist nach ihren Angaben die erste energetisch unabhängig betriebene Bahn der Welt - sie fährt mit Solarenergie.

Am 31. Oktober hatten die Bahnbetreiber Glück im Unglück: Die talwärts fahrende Kabine der Luftseilbahn stürzte rund 200 Meter vor der Bergstation zu Boden, wie die Kantonspolizei St. Gallen damals mitteilte. Dadurch stoppte die bergwärts fahrende Kabine, in der acht Personen sassen.

Die Rettungskolonne Sax seilte die Passagiere ab und brachte sie unverletzt in Sicherheit. Zum Unfallzeitpunkt hatte der Föhn geblasen. Zur Unfallursache gab es am Freitag noch keine Informationen.

Die Staubern-Bahn verbindet das St. Galler Rheintal direkt mit dem Alpstein. Sie führt von Frümsen auf den auf rund 1800 Meter über Meer gelegenen Stauberngrat.

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Hütter schreibt das nächste Fussball-Märchen

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 40 min fa
Hütter schreibt das nächste Fussball-MärchenAdi Hütter schreibt mit Eintracht Frankfurt das nächste Fussball-MärchenHütter schreibt das nächste Fussball-Märchen IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 12:08:00Fri, 19 Apr 2019 12:08:00

FUSSBALL - YB-Meistertrainer Adi Hütter schreibt mit Eintracht Frankfurt das nächste Fussball-Märchen. Ganz Frankfurt träumt vor dem Duell mit Chelsea vom Einzug in den Europa-League-Final Ende Mai in Baku.

Adi Hütter war begeistert - sowohl von der Atmosphäre als auch vom Auftritt seiner Spieler. Am Sonntag hatte er sich per Videobotschaft an die YB-Verantwortlichen und -Fangemeinschaft gewandt und den Bernern zur erfolgreichen Titelverteidigung gratuliert, nun steht der Vorarlberger nach dem 2:0 der Eintracht gegen Benfica Lissabon als erster österreichischer Trainer seit Ernst Dokupil 1996 im Halbfinal eines europäischen Wettbewerbes.

Für Hütter ist der Tabellenfünfte der englischen Premier League in den Duellen am 2. Mai in Frankfurt - die Partie ist bereits ausverkauft - und am 9. Mai in London Favorit. "Aber wir können immer für eine Überraschung sorgen", so der 49-Jährige. "Wir freuen uns auf Chelsea. Mal sehen, was da rauskommt." Es werden die grössten internationalen Spiele für Hütter, der im letzten Jahr die Young Boys aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt hat und mit ihnen den ersten Meistertitel seit 1986 holte.

Dokupil hatte Rapid Wien 1996 im Cup der Cupsieger in den Final geführt. Zwei Jahre davor stand Hütter selbst als Spieler mit Austria Salzburg im UEFA-Cup-Final. Nach den Meistertiteln als Trainer mit Salzburg (2015) und den Young Boys sorgt er nun international für Furore. In Frankfurt träumen manche nach dem Cupsieg im Vorjahr gar bereits vom Europacup-Triumph, dem zweiten nach jenem 1980 im UEFA-Cup.

Seither stand Frankfurt nicht mehr in einem Europacup-Halbfinal. Mit der Leistung im Rückspiel war Hütter nach dem 2:4 im Hinspiel in Lissabon rundum zufrieden. "Es war ein perfektes Spiel und ein perfekter Abend", sagte Hütter. "In der Summe haben wir verdient gewonnen." Im Hinspiel gegen Chelsea muss er allerdings auf Stürmer Ante Rebic verzichten, laut Hütter gegen Benfica "der beste Mann auf dem Platz". Der kroatische WM-Finalist ist nach seiner dritten Gelben Karte gesperrt.

Der Europa-League-Final findet am 29. Mai in Baku statt. Im Kampf um das zweite Endspielticket trifft Arsenal mit Granit Xhaka und Stephan Lichtsteiner auf Valencia. "Wir sind vielleicht der am wenigsten erwartete Halbfinalist", meinte Hütter. Sein Team hat mit Schachtar Donezk, Inter Mailand und Benfica drei Umsteiger aus der Champions League ausgeschaltet. "Die Reise geht weiter", so Hütter.

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Autofahrerin im Aargau nach Zusammenstoss mit Zug verletzt

Liechtensteiner Volksblatt - 5 ore 6 min fa
Autofahrerin im Aargau nach Zusammenstoss mit Zug verletztEine Autofahrerin ist in Seon AG beim Abbiegen direkt vor einen herankommenden Zug gefahren.Autofahrerin im Aargau nach Zusammenstoss mit Zug verletzt Schweiz | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 11:42:00Fri, 19 Apr 2019 11:42:00

SEON AG - In Seon AG ist eine Autofahrerin mit einem Regionalzug zusammengestossen und dabei leicht verletzt worden. Nach Polizeiangaben hatte sie über einen Bahnübergang hinweg abbiegen wollen, trotz Warn-Blinklicht.

Der Unfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag, wie die Aargauer Kantonspolizei Aargau am Freitag schrieb. Die Frau habe beim Abbiegen nach links den Zug der Seetalbahn übersehen und sei direkt vor die herannahende Komposition gefahren.

Beim Zusammenstoss wurde das Auto der 46-jährigen Frau in ein weiteres vor dem Signal wartendes weiteres Auto geschoben. Dieses wurde beschädigt.

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In der Schweiz werden zunehmend Schweizer Eier gekauft

Liechtensteiner Volksblatt - 5 ore 35 min fa
In der Schweiz werden zunehmend Schweizer Eier gekauftNicht nur an Ostern beliebt: Der Eierkonsum in der Schweiz ist 2018 gestiegen. (Archivbild)In der Schweiz werden zunehmend Schweizer Eier gekauft Schweiz | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 11:13:00Fri, 19 Apr 2019 11:13:00

BERN - Gegen eine Milliarde Eier haben Hühner in der Schweiz im vergangenen Jahr gelegt, nämlich 974 Millionen. 63 Prozent des gesamten Eier-Angebotes stammten aus der Schweiz.

Insgesamt 1,54 Milliarden Eier wurden 2018 in der Schweiz verzehrt, das macht pro Einwohnerin und Einwohner 181 Stück. Diese Zahlen hat vor Kurzem das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) veröffentlicht. Die Eier-Importe gingen um 2,6 Prozent zurück.

Der gestiegene Eier-Verbrauch hat zwei Gründe: Einerseits wuchs die Bevölkerung um 0,5 Prozent und anderseits wurden pro Kopf 0,7 Prozent mehr Eier konsumiert. Allerdings ist der Appetit auf Eier hierzulande kleiner als in Deutschland oder Österreich. In den zwei Nachbarländern werden pro Kopf 230 respektive 239 Eier konsumiert.

Knapp jedes fünfte im Detailhandel verkaufte Ei (17,3 Prozent oder 169 Millionen Stück) war 2018 ein Bio-Ei. Weiter wurden 214 Millionen Freiland-Eier abgesetzt, 6,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Eiern aus Bodenhaltung ging der Verkauf um 4,2 Prozent auf 268 Millionen zurück.

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Bis zu 14 Kilometer Stau nördlich des Gotthard-Strassentunnels

Liechtensteiner Volksblatt - 6 ore 9 min fa
Bis zu 14 Kilometer Stau nördlich des Gotthard-StrassentunnelsGeduldsprobe am Gotthard: Osterverkehr im Urnerland. (Archivbild)Bis zu 14 Kilometer Stau nördlich des Gotthard-Strassentunnels Schweiz | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 10:39:00Fri, 19 Apr 2019 10:39:00

BERN - Der Weg in den Süden ist wie jedes Jahr zur Osterzeit mühevoll. Am Karfreitag-Vormittag stauten sich die Fahrzeuge zwischen Erstfeld UR und Göschenen UR bereits auf bis zu 14 Kilometern. Das bedeutete eine Wartezeit von vorübergehend bis zu zweieinhalb Stunden.

Dies teilte der Touring-Club Schweiz (TCS) per Twitter mit. Am frühen Morgen war die stehende Kolonne bereits 10 Kilometer lang gewesen. Um 10 Uhr waren es dann noch 12 Kilometer.

Schon am Gründonnerstag hatte sich der Verkehr vor der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung der Schweiz systematisch aufgestaut. Am Abend gegen 21 Uhr hatte der Stau bereits eine Länge von acht Kilometern.

Aufgrund der Wintersperren am Gotthard-, Grossen St. Bernhard- und San Bernardino-Pass stehen diese Pässe als Alternativrouten nicht zur Verfügung. Eine Ausweichmöglichkeit bieten aber die A13-San-Bernardino-Route sowie der Tunnel durch den Grossen St. Bernhard und der Simplon-Pass.

Auf der San-Bernardino-Route standen die Fahrzeuge in Richtung Süden allerdings am Vormittag ebenfalls auf acht Kilometern. Das bedeutete laut TCS einen Zeitverlust von bis zu einer Stunde.

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16 Verletzte des Busunglücks auf Madeira noch im Spital

Liechtensteiner Volksblatt - 6 ore 20 min fa
16 Verletzte des Busunglücks auf Madeira noch im SpitalDer deutsche Aussenminister Heiko Maas (rechts) legt am Unfallort auf Madeira Blumen nieder.16 Verletzte des Busunglücks auf Madeira noch im Spital IN | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 10:28:00Fri, 19 Apr 2019 10:28:00

FUNCHAL - Zwei Tage nach dem Busunfall auf der Atlantikinsel Madeira sind am Karfreitag noch 16 Verletzte in einem Spital in Funchal behandelt worden. In Lebensgefahr sei aber niemand mehr, zitierte die Online-Zeitung "Observador" die Klinikdirektion.

Am frühen Mittwochabend war ein Reisebus mit Dutzenden deutschen Urlaubern im Ort Caniço von der Strasse abgekommen und einen Abhang hinunter auf ein Haus gestürzt. Dessen Bewohner war zur Unfallzeit laut Medienberichten nicht zuhause. 29 Menschen kamen ums Leben. Die Unfallursache war noch nicht bekannt.

Bei den 16 Patienten im Spital handele es sich um 14 Deutsche und zwei Portugiesen, hiess es weiter. Bei dem Unfall waren auch der Fahrer des Busses und der Reiseleiter verletzt worden, beides Einheimische. Der Fahrer konnte Berichten zufolge bisher nicht befragt werden.

Ursprünglich waren 28 Verletzte ins Spital gebracht worden, "26 mit deutscher Nationalität", erklärte die Klinik. Ein Patient starb später. Zahlreiche andere wurden mittlerweile entlassen.

Der deutsche Aussenminister Heiko Maas reiste zum Unglücksort und traf dort seinen Amtskollegen Augusto Santos Silva. Am Unfallort legte er einen Kranz nieder und dankte den Helfern und Helferinnen. Maas versicherte, dass die deutschen Verletzten des Busunglücks so bald wie möglich nach Hause gebracht würden.

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Beliebtheitswerte Macrons seit Feuer in "Notre-Dame" leicht höher

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Beliebtheitswerte Macrons seit Feuer in "Notre-Dame" leicht höherDie Umfragewerte von Emmanuel Macron - im Bild beim Dank an die Feuerwehrleute - sind seit dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame leicht gestiegen. (Archivbild)Beliebtheitswerte Macrons seit Feuer in "Notre-Dame" leicht höher IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 09:49:00Fri, 19 Apr 2019 09:49:00

PARIS - Die Umfragewerte des französischen Präsidenten Emmanuel Macron sind seit dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame leicht gestiegen. Macron kommt auf eine Zustimmung von 32 Prozent.

Der Präsident erreichte in der am Freitag veröffentlichten Online-Umfrage des Instituts BVA den Stand von September 2018, vor der Krise rund um die "Gelbwesten"-Bewegung. 67 Prozent und damit drei Prozent weniger Menschen als vor einem Monat gaben in der Umfrage an, mit seiner Arbeit nicht zufrieden zu sein.

Sieben von zehn Franzosen sahen am Dienstagabend die Fernsehansprache Macrons, in der er einen Wiederaufbau von Notre-Dame innerhalb von fünf Jahren versprach. 62 Prozent von ihnen beurteilten sie als dem Ereignis angemessen.

Für die Umfrage für den Telekommunikationskonzern Orange, RTL und die Wirtschaftszeitung "La Tribune" wurden am Mittwoch und Donnerstag rund 1000 Franzosen und Französinnen ab 18 Jahren befragt. Die Fehlerquote wurde mit 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten angegeben.

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Der letzte Soldat starb im Bett

Liechtensteiner Volksblatt - 7 ore 5 min fa
Der letzte Soldat starb im BettVolksblattDer letzte Soldat starb im Bett Liechtenstein | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 09:43:00Fri, 19 Apr 2019 09:53:10

Andreas Kieber, der letzte Angehörige des früheren Militärs des Fürstentums Liechtenstein, starb am 19. April 1939 – vor 80 Jahren. Er hatte als junger Soldat am letzten Feldzug von 1866 teilgenommen, der die liechtensteinische Truppe auf das Stilfserjoch im Südtirol geführt hatte.

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Historisches Spektakel: Die Osterprozession in Mendrisio

Liechtensteiner Volksblatt - 7 ore 48 min fa
Historisches Spektakel: Die Osterprozession in MendrisioHistorisches Spektakel: Die Osterprozession in Mendrisio Schweiz | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 09:00:00Fri, 19 Apr 2019 09:00:00

BERN - Die Osterprozession im Südtessiner Städtchen Mendrisio ist jedes Jahr ein grosser Publikumsmagnet. Mehrere tausend Zuschauer verfolgen am Gründonnerstag den Zug durch die engen Gassen der Altstadt. Die Prozession ist eine Art Theaterstück mit 200 Rollen, welche die Leidensgeschichte Christi erzählt.

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Historische Prozession lockt Tausende nach Mendrisio TI

Liechtensteiner Volksblatt - 7 ore 48 min fa
Historische Prozession lockt Tausende nach Mendrisio TIKostümierte Teilnehmer der historischen Osterprozession am Gründonnerstag in Mendrisio.Historische Prozession lockt Tausende nach Mendrisio TI Schweiz | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 09:00:00Fri, 19 Apr 2019 09:00:00

MENDRISIO TI - Mehrere tausend Personen haben am Gründonnerstagabend der historischen Osterprozession in Mendrisio TI beigewohnt. Die Bewohner der Südtessiner Ortschaft nahmen in rund 270 Rollen an der diesjährigen Prozession teil, welche den Leidensweg von Jesus Christus zeigt.

Der Prozessionszug setzte sich gegen 21.00 Uhr in Bewegung. Die Teilnehmer zogen kostümiert durch das erleuchtete Zentrum von Mendrisio. Die Prozession hielt vor der Kapuzinerkirche im Zentrum, bevor der Menschenzug in entgegengesetzter Richtung wieder zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrte.

Am Karfreitag fand in Mendrisio eine weitere historische Prozession mit rund 700 Laiendarstellern statt. Diese ist weniger spielerisch, jedoch mehr religiös-liturgisch geprägt. Beide Bräuche sind in schriftlichen Quellen erstmals im 17. Jahrhundert erwähnt worden und sie gelten als einer der eindrücklichsten Bräuche der Schweiz.

Diese historischen Prozessionen der Karwoche sollen in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Unesco aufgenommen werden. Das Bundesamt für Kultur (BAK) und die Stiftung für die historischen Prozessionen in Mendrisio (Fondazione Processioni Storiche di Mendrisio) hatten die Kandidatur 2018 offiziell eingereicht. Der Entscheid über die Bewerbung soll im November fallen.

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Australischer Vater rettet Kleinkind aus Maul eines Dingos

Liechtensteiner Volksblatt - 7 ore 55 min fa
Australischer Vater rettet Kleinkind aus Maul eines DingosIn Australien hat ein Vater seinen kleinen Sohn in letzter Minute aus dem Maul eines Dingos gerettet. (Archivbild)Australischer Vater rettet Kleinkind aus Maul eines Dingos IN | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 08:53:00Fri, 19 Apr 2019 08:53:00

SYDNEY - Auf der australischen Insel Fraser Island hat ein campender Vater seinen kleinen Sohn offenbar im letzten Moment aus dem Maul eines Dingos befreit. Mehrere Wildhunde waren nachts in den Wohnwagen der Familie eingedrungen.

Die Dingos zerrten das 14 Monate alte Kleinkind von den schlafenden Eltern weg, wie örtliche Medien am Freitag berichteten. Demnach wachte der Vater erst vom Schreien des Kindes auf, als sich einer der Dingos bereits mit seinem Sohn in die Büsche schlagen wollte.

Der Mann sei sofort nach draussen gerannt, habe das Kind befreit und die Tiere verscheucht, schilderte ein Rettungssanitäter dem Sender ABC zufolge. Anschliessend konnte der Vater einen Notruf absetzen, obwohl die Familie in einem abgelegenen Teil der Insel campiert hatte und das Handynetz schlecht war.

Der schwer verletzte Bub wurde per Helikopter in eine Kinderklinik nach Brisbane geflogen. Er erlitt einen Schädelbruch und Fleischwunden am Kopf und Nacken.

Australischen Medien zufolge war es der dritte Vorfall dieser Art auf Fraser Island binnen kurzer Zeit. Im Januar war dort ein sechsjähriger Knabe von Dingos angefallen und schwer verletzt worden, als er eine Sanddüne hinaufrennen wollte. Im Februar fügte eine Meute der in Australien heimischen Wildhunde einem Neunjährigen und dessen Mutter Bisswunden zu.

Fraser Island liegt vor der Ostküste Australiens nördlich von Brisbane im Bundesstaat Queensland. Die grösste Sandinsel der Welt ist ein beliebtes Touristenziel - und Heimat von rund 200 Dingos. Die geschützten Tiere sind wichtig für das Ökosystem der Insel und dürfen nur bei akuter Gefahr von Wildhütern erlegt werden.

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Leicht verletzt: Selbstunfall auf A13

Liechtensteiner Volksblatt - 8 ore 29 min fa
Leicht verletzt: Selbstunfall auf A13VolksblattLeicht verletzt: Selbstunfall auf A13 Region | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 08:19:00Fri, 19 Apr 2019 08:22:17

SEVELEN - Am Freitagmorgen, kurz vor 01.30 Uhr, ist eine 25-jährige Autofahrerin auf der Autobahn A13 verunfallt. Dies teilt die Kantonspolizei St. Gallen in einer Aussendung mit. Die Lenkerin sei mit ihrem Fahrzeug aus unbekannten Gründen ins Schleudern geraten. Laut Polizeiangaben verletze sie sich durch den Unfall leicht.

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San Jose Sharks wenden Ausscheiden vorerst ab

Liechtensteiner Volksblatt - 8 ore 37 min fa
San Jose Sharks wenden Ausscheiden vorerst abFür Timo Meier und die San Jose Sharks ist die Saison in der NHL noch nicht zu EndeSan Jose Sharks wenden Ausscheiden vorerst ab IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 19 Apr 2019 08:11:00Fri, 19 Apr 2019 08:11:00

EISHOCKEY - Die San Jose Sharks können in den Playoff-Achtelfinals der NHL das Saisonende hinauszögern. Die Kalifornier siegen zuhause gegen die Vegas Golden Knights 5:2 und verkürzen die Serie auf 2:3.

Mit einem Blitzstart legten die Sharks den Grundstein zum zweiten Sieg gegen den letztjährigen Stanley-Cup-Finalisten. Tomas Hertl traf nach 76 Sekunden zur 1:0-Führung, mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 4:2 in der 55. Minute entschied der Tscheche die Partie später endgültig.

Timo Meier verbuchte seinen ersten Assist in diesen Playoffs. Der Appenzeller, der auch im Fall eines frühen Scheiterns der Sharks dem Schweizer Nationalteam an der WM nicht zur Verfügung stehen würde, bereitete das 2:0 von Logan Couture vor (11.). Für Meier war es der zweite Skorerpunkt in den Playoffs.

Der erste Skorerpunkt gelang Nino Niederreiter beim 2:1 der Carolina Hurricanes gegen Titelverteidiger Washington Capitals. Mit einem herrlichen Pass bediente der Churer in der 40. Minute den Finnen Teuvo Teravainen, der den Siegtreffer erzielte. Mit dem zweiten Heimsieg in Folge glichen die Hurricanes die Serie zum 2:2 aus.

Zu seinem Playoff-Debüt in der NHL kam Jonas Siegenthaler. Der frühere Verteidiger der ZSC Lions stand gut zwölf Minuten im Einsatz und verliess das Eis mit einer ausgeglichenen Plus-Minus-Bilanz. Siegenthaler hatte in der Qualifikation seiner ersten NHL-Saison 26 Spiele bestritten.

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